AFGHANISCHE ASYLBEWERBER: Musterbeispiele für Integration

Guten Morgen liebe Hessen,

Afghanistan hat für die Bundesrepublik eine besondere Bedeutung. Denn dort – so jedenfalls ein vormaliger Bundesverteidigungsminister – wird unsere Freiheit verteidigt. Und deshalb schickte er die Bundeswehr dorthin, wo sie bis heute – fast 20 Jahre später – immer noch ist. Aber weil in dem Land nach wie vor kriegerische Auseinandersetzungen zwischen verschiedenen Volksgruppen und den Anhängern unterschiedlicher religiöser Strömungen toben, haben viele Afghanen ihr Land verlassen, weil ihnen die Situation zu unsicher ist oder sie sich verfolgt glauben. Nicht wenige von ihnen sind nach Deutschland gekommen, weil dort jeder aufgenommen wird und großzügige Unterstützung durch den Staat erfährt. Meist sind es junge Männer im wehrfähigen Alter, die natürlich lieber in Deutschland in Cafes oder Bars herumsitzen, während deutsche Soldaten zuhause die Freiheit verteidigen.

Und die jungen Männer bringen natürlich ihre Sitten und Gebräuche mit nach Deutschland. So kam es kürzlich in Augsburg zu einem tödlichen Familienstreit in einer Flüchtlingsunterkunft, bei dem ein 15-Jähriger ums Leben kam. Nach ersten Berichten der Polizei hatte ein 29-jähriger Afghane mit einem Messer einen 15-jährigen Angehörigen attackiert und ihn tödlich verletzt. Der Tatverdächtigen wurde noch vor Ort von der Polizei festgenommen. Bei der gewalttätigen Auseinandersetzung wurden weitere Familienmitglieder verletzt. Sie wurden im Krankenhaus behandelt, befanden sich aber nicht in Lebensgefahr (1). Ebenfalls tödlich verletzt wurde in einer Flüchtlingsunterkunft im oberfränkischen Kronach ist ein 23-jähriger Afghane, der mit einem 28-jährigen Landsmann in Streit geraten war. Nach der Tat flüchtete der Täter (2).

Gewalttaten werden aber nicht nur bei neu zugereisten Schutzsuchenden verübt, sondern auch von solchen, die schon länger hier leben und – zumindest scheinbar – bestens integriert sind. Ein Beispiel hierfür ist Edris Z. (30) aus Leipzig, der seit über 20 Jahren in Deutschland lebt und seit 2015 die deutsche Staatsbürgerschaft besitzt. Natürlich geht er einer geregelten Tätigkeit nach – in der Flüchtlingshilfe, also einer der wenigen Wachstumsbranchen auch in Corona-Zeiten. Auf den deutschen Pass hat er nach seiner Meinung viel zu lange warten müssen. Als er ihn dann bekam, war es wie eine „mentale Befreiung“. Denn nun kann er reisen – zum Beispiel nach Afghanistan. Also in das Land, aus dem er fliehen musste (3).

Jetzt wurde der das „Musterbeispiel gelungener Integration“ wegen Mordverdacht festgenommen. Dem „deutschen Staatsbürger“ (so jedenfalls wird er in die Kriminalstatistik eingehen) wird vorgeworfen, seine frühere Lebensgefährtin angegriffen und so schwer am Kopf verletzt zu haben, dass sie zwei Tage später im Krankenhaus ihren Verletzungen erlag. Die 37-Jährige befand sich mit ihrem wenige Wochen alten Kind auf einem Waldspaziergang, als sie angegriffen und mit einer Bierflasche am Kopf schwer verletzt wurde (4). Der „Vorzeigeflüchtling“ hatte offensichtlich eine Beziehung mit dem Opfer. Die Frau verließ ihn dann, worauf er ihr nachstellte und sie immer wieder belästigte. Jetzt war er „durchgedreht, als er die Ex mit dem Kind eines anderen sieht“ (5).

Ihr Rainer Rahn
Landtagsabgeordneter

(1) https://www.merkur.de/bayern/augsburg-familienstreit-tot-polizei-einsatz-bayern-15-jaehriger-asylheim-13640852.html
(2) https://m.bild.de/news/2020/news/polizei-fahndung-mann-nach-messer-attacke-in-kronach-fluechtig-69853986,view=amp.bildMobile.html
(3) https://taz.de/Der-Hausbesuch/!5472211/
(4) https://www.mdr.de/sachsen/leipzig/angriff-auf-frau-leipziger-auwald-connewitz-tatverdaechtiger-untersuchungshaft-100.html
(5) https://www.bild.de/bild-plus/regional/leipzig/leipzig-news/mord-leipzig-edris-z-war-mal-ein-musterbeispiel-gelungener-integration-70044670.bild.html

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