AFRIKANER MISSBRAUCHT 9-JÄHRIGE: Tat gerät zur Nebensache für „Qualitätsmedien“, die lieber Demonstration gegen die Tat skandalisieren

Guten Morgen liebe Hessen,

Am Pfingstsonntag wurde in Dessau auf den Elbwiesen ein neunjähriges Mädchen sexuell missbraucht. Der Täter hatte das Kind auf die Wiese gedrängt und entkleidet. Spaziergänger wurden durch die Hilferufe des Opfers aufmerksam und eilten in Richtung des Tatorts, wo sich das Kind dann befreien konnte. Der Täter flüchtete zunächst mit einem Fahrrad. Nachdem Bürger über facebook einen Fahndungsaufruf gestartet hatten, konnte der Tatverdächtige aber einige Stunden später von Passanten gestellt und mit Pfefferspray überwältigt werden. Die herbeigerufene Polizei verhaftete ihn und übergab ihn dem Haftrichter, der einen Haftbefehl erliess.

Bei dem Tatverdächtigen handelt es sich um einen 27jähriger nigrischen Staatsbürger, der nach Ablehnung seines Asylantrags über eine bis zum 18. Juni befristete Duldung verfügte (1).

So weit – so normal. Über den Fall wurde in den Medien nur sehr zurückhaltend berichtet – verständlich, es handelte sich um den üblichen „Einzelfall“ von „lokalem Interesse“. Hinzu kommt, dass der festgenommene aus dem Niger stammt, einem Land, dessen Name sich nur durch einen einzigen Buchstaben von dem Wort „Neger“ unterscheidet. Alleine wegen dieser rassistisch anmutenden Länderbezeichnung haben wohl viele von einer Berichterstattung abgesehen. Steht doch heute in Deutschland schon jeder Kunde einer Mohren-Apotheke unter Rassismus-Verdacht.

N-TV berichtete aber dennoch. Aber nicht etwa wegen der Tat, sondern weil sich empörte Bürger zu einer Spontandemonstration versammelten: „Sachsen-Anhalt: Nigrer in Haft – Rechte demonstrieren nach Sexualdelikt“. Und im Bericht heißt es dann: „Etwa 120 Menschen hätten sich versammelt, darunter waren auch Teilnehmer, die dem rechtsextremen Spektrum zuzuordnen seien, sagte eine Polizeisprecherin“ (2).

Das war der Kern der Meldung: Rechte und solche, die dem rechtsextremen Spektrum zuzuordnen sind, demonstrieren. Man kann sich vorstellen, welche subkortikale Gedankenkette durch diesen Bericht in Gang gesetzt werden sollte: Rechte und vor allem Rechtsextreme sind gefährlich und schlecht. Sie wollen unsere Demokratie beseitigen und eine Diktatur errichten, in der Anderdenkende eingesperrt und umgebracht werden. Und diese Rechten und Rechtsextremen demonstrieren gegen etwas. Und das, wogegen sie demonstrieren kann deshalb nicht schlecht sein. Und so erscheint die Tat dem Leser gleich in einem viel positiveren Licht als wenn nur einfach über diese berichtet würde.

Und der Bericht lenkt gleich auch von der entscheiden Frage ab, die sich bei jeder Straftat stellt: hätte man diese verhindern können – und wenn ja wie. Und diese Frage ist – wie immer bei Fällen dieser Art – leicht zu beantworten. Man hätte einfach nur verhindern müssen, dass der Täter einreist. Und man hätte dazu nicht einmal ein besonderes Gesetz benötigt, denn das gibt es bereits – und sogar mehrfach: das Grundgesetz, das Asylgesetz und das Aufenthaltsgesetz. Und die hätte der Staat einfach nur anwenden müssen.

Ihr Rainer Rahn
Landtagsabgeordneter

(1) https://jungefreiheit.de/allgemein/2019/afrikaner-missbraucht-neunjaehriges-maedchen-in-rosslau/

(2) https://www.n-tv.de/panorama/Rechte-demonstrieren-nach-Sexualdelikt-article21077712.html

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