Aktueller Messerbericht im August: Drei tödliche Einzelfälle innerhalb von 24 Stunden

Guten Morgen liebe Hessen,

Mitte
August kam es innerhalb von weniger als 24 Stunden im besten Deutschland aller
Zeiten zu drei Messer-Attacken, bei denen ein 31-jähriger Familienvater von
drei Kindern und eine 24-jährige Mutter starben und die Mitarbeiterin eines Ausländeramtes
schwer verletzt wurde. In Solingen (Stadt der Messer) kam es nachts zu einem
Streit zwischen mehreren Männern, in dessen Verlauf der syrische Familienvater
Salwan A. Messerstichverletzungen im Bereich des Halses und Herzens erlitt und
noch vor Ort verstarb. Ein 26-Jähriger wurde wegen Mordverdachts festgenommen.
In Bad Fallingbostel (Niedersachsen) fiel ein Mann mittags auf einem Gehweg
über eine 24-jährige Frau her und stach mehrfach mit einem Messer auf sie ein.
Die Frau – Mutter eines zweijährigen Sohnes – starb ebenfalls noch am Tatort.
Bei dem Täter handelt es sich offensichtlich um den 34-jährigen Ex-Freund des
Opfers, der mit diesem immer wieder in Streit geraten war. Der Tatverdächtige
wurde festgenommen (1).

Morgens
um 9 Uhr betrat der 20-jährige Syrer Ahmad A. S. das Ausländeramt im
Wuppertaler Stadtteil Elberfeld. Dort stach er mit einem Messer mehrfach auf
eine Mitarbeiterin der Behörde ein, wobei die 25 Jahre alte Frau dabei schwer
verletzt wurde. Deren Kollegen konnten den Täter überwältigen (2). Ahmad A. S.
wollte zuvor im benachbarten Jobcenter Geld abholen, scheiterte jedoch mit
seinem Anliegen. In seiner Wut über die Ablehnung betrat der Asylbewerber die
Zweigstelle des Wuppertaler Ausländeramtes und stach wahllos auf die erste
Mitarbeiterin ein, die ihm über den Weg lief. Der Syrer soll bereits vor der
Tat psychisch auffällig gewesen sein. Es bestand der Verdacht auf eine
psychische Erkrankung (3).

Drei
Fälle innerhalb von weniger als 24 Stunden. Und es sind keine Einzelfälle, denn
fast immer kann man in der Presse über Messerattacken lesen. Meist handelt es
sich dabei um junge Männer mit Migrationshintergrund, überdurchschnittlich
häufig um illegale Zuwanderer, die als Asylbewerber oder sog. Schutzsuchende
nach Deutschland eingereist sind. Fast keine dieser jungen Männer hat einen
Anspruch auf Asyl, da sie fast ausnahmslos über einen sicheren Drittstaat nach
Deutschland eingereist sind. Dennoch erhalten nicht wenige von ihnen Asyl, die
übrigen eine Aufenthaltsgenehmigung im Wege der Duldung. Und unabhängig vom
Asylstatus erhalten alle eine Vollversorgung mit Unterkunft, Essen, medizinischer
Versorgung und Taschengeld. Dennoch sind viele der Zuwanderer unzufrieden, weil
sie irgendwann ihre Perspektivlosigkeit erkennen und das, was sie im Gastland
vorfinden nicht dem entspricht, was ihnen von den Schleppern versprochen wurde.
Viele erkennen, dass sie mit ihrer mitgebrachten Bildung und Qualifikation in
einem hochindustrialisierten Land chancenlos sind und immer am unteren Ende der
sozialen Skala stehen werden. Und diese Erkenntnis dürfte nicht selten zu
Aggressionen führen, die sich dann schnell entladen können – vielfach in einer
Messerattacke.

Ihr
Rainer Rahn

Landtagsabgeordneter

(1) https://www.bild.de/news/inland/news-inland/bad-fallingbostel-wuppertal-solingen-dreimal-messer-horror-in-21-stunden-80982418.bild.html

(2) https://jungefreiheit.de/politik/deutschland/2022/haus-der-integration-syrer-sticht-mitarbeiterin-nieder/

(3) https://www.focus.de/panorama/welt/mitarbeiterin-schwer-verletzt-messerangreifer-von-wuppertal-wollte-geld-im-jobcenter-abholen_id_134028724.html

Weitere interessante Beiträge

Cookies helfen uns bei der Bereitstellung unserer Inhalte und Dienste. Durch die weitere Nutzung der Website stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Mehr erfahren