ANGRIFFE AUF POLIZEI IN STUTTGART: Täter überwiegend mit Migrationshintergrund

Guten Morgen liebe Hessen,

Ende Juni verwüsteten 500 Randalierer Dutzende Geschäfte, zerstörten Polizeiautos, verletzten Polizisten und richteten Zehntausende Euro Schaden an. Auslöser der Ausschreitungen war offenbar eine Drogenkontrolle am Eckensee. Dort trafen sich regelmäßig junge Leute treffen, um zu feiern, da Lokale und Clubs Corona-bedingt geschlossen haben. Polizeibeamte hatten dort gegen Mitternacht einen Rauschgift-Deal beobachtet und wollten einen der vermeintlichen Dealer kontrollieren. Und obwohl es sich dabei um einen hellhäutigen Jugendlichen handelte, wurden die Beamten sofort von etwa 300 umstehenden Personen attackiert (1).

Ein „Mob“ von etwa 500 Personen zog dann in Richtung Innenstadt, wo sie randalierten und eine Schneise der Verwüstung hinterließen: „Abgestellte Streifenwagen wurden massiv beschädigt. Mit Stangen und Pfosten wurde auf die Fahrzeuge eingeschlagen, die Scheiben zertrümmert. Auch auf vorbeifahrende Streifen warfen Randalierer große Steine und andere Gegenstände, auch Pflastersteine, die zuvor aus dem Boden gerissen oder auch von Baustellen aufgenommen wurden“, so die Polizei (2). Der Landeschef der Gewerkschaft der Polizei Baden-Württemberg dazu: „Es sieht danach aus, dass vor allem Jugendliche mit Migrationshintergrund vorn bei den Randalen mit dabei waren“ (2). Der Polizeipräsident sprach von einer „noch nie dagewesenen Gewalt gegen Beamte“ (1).

Über die erforderlichen Konsequenzen waren sich alle Politiker einig: „Die Täter müssen die volle Härte des Gesetzes spüren“, so der CDU-Fraktionsvorsitzende. Und auch der grüne Ministerpräsident forderte, die Täter „konsequent“ zu verfolgen und zu verurteilen (1). Die verantwortlichen Politiker von den Grünen und der CDU hatten seinerzeit behauptet, dass die Tat durch eine „Partymeute“ begangen wurde – aus Frust wegen der Corona-bedingten Einschränkungen (3).
Drei Monate später wurden immerhin fast 90 Tatverdächtige identifiziert.

Ergebnis: knapp drei Viertel der überwiegend jungen Männer war bereits früher durch verschiedene Straftaten auffällig geworden. Zwei Drittel der Verdächtigen sind deutsche Staatsbürger. Von diesen haben drei Viertel einen Migrationshintergrund. Der Anteil der „Bio-Deutschen“ liegt somit bei etwa 15 Prozent. Die dreißig Tatverdächtigen ohne deutsche Staatsbürgerschaft stammen aus vorwiegend aus Afghanistan und dem Irak, aber auch aus Somalia, Polen, Kroatien, Portugal, Lettland, Bosnien-Herzegovina, Marokko, Kosovo, Nigeria, Syrien, der Türkei, Rumänien, Serbien und Tunesien (3).

Personen mit Migrationshintergrund sind somit deutlich überrepräsentiert. Das war bereits kurz nach dem Ereignis bekannt, wurde aber von vielen als rassistische Propaganda und Diskriminierung von Minderheiten abgetan. Aber spätestens an dieser Stelle sollte man sich ernsthaft fragen, was die Ursachen dieser Entwicklung sind. Warum gerade Jugendliche mit Migrationshintergrund – von denen vermutlich nicht wenige sogar im Land geboren wurden – so häufig die Regeln dieses Landes missachten. Und man sollte sich fragen, ob das das Ergebnis einer erfolgreichen Integration ist.

Ihr Rainer Rahn
Landtagsabgeordneter

(1) https://www.focus.de/panorama/welt/kriminalitaet-randale-mit-verletzten-und-pluenderungen-in-stuttgart_id_12123476.html
(2) https://www.bild.de/news/inland/news-inland/stuttgart-verwuestet-wer-war-das-71406976.bild.html
(3) https://www.faz.net/2.1652/krawalle-in-stuttgart-lockdown-frust-war-nicht-der-grund-16966654.html

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