Annalena Baerbock: Kompetenzen einer Grünen Kanzlerkandidatin

Guten Morgen liebe Hessen,

Die nächste Bundeskanzlerin wird möglicherweise Annalena Baerbock heißen. Bislang war die Bundestagsabgeordnete der Grünen eher unauffällig. Ein Grund, sich etwas genauer mit der Vita der Kandidatin zu befassen. Auf der Bundestagsseite gibt die als Beruf „Völkerrechtlerin, LL.M.“ an. Und weiter: „Abitur an der Humboldtschule in Hannover; 2000 bis 2004 Studium an der Universität Hamburg Politikwissenschaft und Öffentliches Recht sowie 2004 bis 2005 Master of Public International Law, London School of Economics (LSE), Abschluss Master of Law LL.M.; 2009 bis 2013 Doktorandin im Völkerrecht, Freie Universität Berlin (nicht beendet)“ (1). Natürlich muss man als Bundeskanzler nicht promoviert haben (Willy Brandt und Helmut Schmidt hatten das auch nicht), aber wenn man damit anfängt, sollte man es auch zu Ende bringen. Immerhin hat die fehlende Promotion Annalenas einen Vorteil: man kann ihr später den Titel nicht mehr aberkennen.

Und auch Allgemeinbildung scheint nicht die Schlüsselqualifikation einer grünen Kanzlerinnenkandidatin zu sein. So hatte die Kandidatin das Konzept der sozialen Marktwirtschaft den Sozialdemokraten und den 60er Jahren zugeordnet. Tatsächlich stammt es von dem ersten Wirtschaftsminister der Bundesrepublik Ludwig Erhard, der es Ende der vierziger Jahre entwickelte und in den Fünfzigern umsetzte. Die Grünen-Vorsitzende Katrin Göring-Eckard bezeichnete die Kanzlerin-Kandidatin als „extrem gut ausgebildet“ (2). Aus der Perspektive einer Studienabbrecherin ist das wohl zutreffend, denn immerhin hat Annalena einen Abschluss.

Aber über ihre Studien als „Völkerrechtlerin“ hat sie dann wohl die Grundrechenarten verlernt (falls sie sie überhaupt einmal beherrschte). So postete die Kandidatin kürzlich: „Wir Abgeordnete des Deutschen Bundnestages erhalten ein Budget für Mitarbeiterinnen von derzeit monatlich 22.201 €“. Und Annalena verrät auch, wofür sie dieses Budget ausgibt: sie beschäftigt derzeit „7 Mitarbeiterinnen (5 in Berlin, 2 in Potsdam, 1 in Frankfurt/Oder)“. Da benötigt selbst der einfach strukturierte Leser keinen Taschenrechner, um den Rechenfehler zu finden. Offensichtlich hat Annalena bereits bei ihren wenigen Mitarbeitern den Überblick verloren, wen und wie viele sie tatsächlich beschäftigt. Vielleicht ist sie auch einfach bei der Geschlechterbestimmung aus dem Konzept geraten. Denkbar wäre es, dass ein Mitarbeiter während der Tätigkeit bei Annalena das Geschlecht gewechselt hat und bei ihr einmal unter „m“ und einmal unter „d“ gezählt wird. Wie dem auch sei – Annalenas Vorgängerin im Kanzleramt (das sie vermutlich in Bundeskanzlerinnenamt umbenennen wird) hat gezeigt: im Kanzleramt spielen Zahlen ohnehin keine Rolle.

So hat die Kanzlerin dem deutschen Steuerzahler eine Schuldenverpflichtung in unbekannter Höhe aufgebürdet. Niemand weiß, ob zukünftige Generationen einmal 100, 500 oder 750 Milliarden Euro (oder noch mehr) zurückzahlen müssen. Und für „Schutzsuchende“ gibt es keine Obergrenze. Da ist es dann egal, ob 10.000, 100.000 oder einige Millionen kommen. Denn Deutschland ist ein reiches Land und wir haben Platz genug.

Ihr Rainer Rahn
Landtagsabgeordneter

(1) https://www.bundestag.de/abgeordnete/biografien/B/baerbock_annalena-518092

(2) https://www.gmx.net/magazine/politik/gruenen-kampagne-stolpert-fehler-entgleist-baerbock-zug-35811504

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