Asylbewerber töten 13-jährige Leonie in Wien: Anklageschrift offenbart Behördenversagen

Guten
Morgen liebe Hessen,

Im
Wien wurde im Sommer 2021 die 13-jährige Leonie von mehreren „jungen Männern“
unter Drogen gesetzt, vergewaltigt und getötet. Bei den Tatverdächtigen handelt
es sich um afghanische Asylbewerber im Alter von 16 bis 23 Jahren (1). Der
18-jährige Haupttäter kam 2015 allein nach Österreich und lebte zuletzt unter
Aufsicht der Kinder- und Jugendhilfe in einer Wohnung in Wien-Donaustadt und wurde
zwei Mal wegen Drogendelikten und einmal wegen räuberischen Diebstahls
verurteilt. Ein weiterer Tatverdächtiger ist 23 Jahre alt und kam im Oktober
2015 nach Österreich. Sein Asylantrag wurde 2018 abgelehnt. Im Mai 2020 wurde
er durch das Landesgericht St. Pölten wegen Drogenhandels, Körperverletzung,
schwerer Nötigung und illegalen Waffenbesitz zu 24 Monaten Gefängnis verurteilt
(2).

Aktuell
stehen die drei Tatverdächtigen – Zubaidullah R. (23), Ibraulhaq A. (19) und
Ali Sena H. (20) – wegen Vergewaltigung mit Todesfolge und sexuellen
Missbrauchs von Unmündigen vor dem Landesgericht Wien. Die Anklageschrift der
Staatsanwaltschaft offenbart das Versagen der zuständigen Behörden. Denn zwei
der Tatverdächtigen waren mehrfach vorbestraft, der dritte vermutlich nur
deshalb nicht, weil er sich erst seit kurzer Zeit in Österreich aufgehalten
hatte (3).

Die
österreichische Kanzleramtsministerin Karoline Edtstadler (ÖVP) forderte
seinerzeit: „Wer in unser Land kommt und von unserer Gesellschaft Schutz will,
hat unsere Gesetze und Werte zu respektieren. Wer das nicht tut und sich von
unserer Kultur bedroht fühlt, der hat in diesem Land nichts verloren“ (4). Da
müsste die Ministerin dann schon erklären, warum sich die drei – eigentlich
ausreisepflichtigen – Afghanen in Österreich aufhalten und sich dort
ungehindert bewegen konnten. Und genau diese Frage hatte auch die Mutter des
Opfers nach der Tat gestellt: „Warum war der Typ noch im Land? Wo war die
Politik?“ (5). Und die Antwort ist relativ einfach: weil die verantwortlichen
Politiker beschlossen haben, jeden – aber auch wirklich jeden – ohne Kontrolle
ins Land einreisen zu lassen, ihm Aufenthalt und Vollversorgung gewähren und
selbst bei schwersten Straftaten nicht in die Heimat abzuschieben. Und vor
allem nicht nach Afghanistan. Denn dort könnte den jungen Männern Gefahr
drohen. Dass von einigen der jungen Männer selbst eine erhebliche Gefahr
ausgeht, die für unbeteiligte Bürger des Gastlandes tödlich endet, scheint den
verantwortlichen Politikern egal zu sein.

Ihr
Rainer Rahn

Landtagsabgeordneter

(1) https://www.focus.de/politik/ausland/verdaechtige-sind-afghanen-13-jaehrige-in-wien-getoetet-verdaechtige-prahlten-mit-eskalierter-sex-nacht_id_13453687.html

(2)
https://kurier.at/chronik/wien/mordfall-leonie-ein-verdaechtiger-ist-verurteilter-sexualstraftaeter/401431213

(3)
https://www.bild.de/bild-plus/news/ausland/news-ausland/leonie-13-vergewaltigt-und-ermordet-die-anklage-gegen-drei-afghanen-81438410.bild.html?ticket=ST-A-4131100-DBMsCqxXbSrKbmLqQSaD-sso-signin-server

(4) https://www.bild.de/news/ausland/news-ausland/maedchen-13-in-wien-getoetet-dritter-verdaechtiger-gefasst-76941748.bild.html

(5)
https://www.bild.de/news/ausland/news-ausland/leonie-13-in-wien-ermordet-mutter-klagt-an-warum-war-der-typ-noch-im-land-76951238.bild.html

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