Bestes Deutschland aller Zeiten: Für diejenigen, die aus aller Herren Länder zu uns gekommen sind

Guten
Morgen liebe Hessen,

Vor
einiger Zeit hatte die Kanzlerin versichert, dass wir im besten Deutschland
aller Zeiten leben. Wen sie dabei mit „wir“ meinte, wissen wir nicht, aber wir
können es uns vorstellen. Gemeint waren nicht etwa die Bürger dieses Landes
(die schon länger hier Lebenden) oder die Wähler der CDU, sondern alle
diejenigen, die aus aller Herren Länder zu uns gekommen sind. Für die ist hier
tatsächlich das beste Deutschland aller Zeiten – vor allem auch im Vergleich
mit dem bösen Heimatland. Zum Beispiel Afghanistan. Da gibt es für alle
möglichen Untaten die Todesstrafe. Und falls die nicht verhängt wird, kommt ein
Krimineller für lange Zeit in einen Knast, der deutlich unkomfortabler ausfällt
als ein deutsches Gefängnis. Aber selbst da muss kaum ein straffällig
gewordener Afghane hin.

Beispiel:
im Stadtpark von Neustrelitz vergewaltigte ein afghanischer Täter unbekannten
Alters ein elfjähriges Mädchen. Das zuständige Amtsgericht verurteilte den
Asylsuchenden wegen des sexuellen Missbrauchs Minderjähriger und der
Vergewaltigung zu einer zweijährigen Bewährungsstrafe. Der junge Mann war als
unbegleiteter minderjähriger Flüchtling nach Deutschland eingereist und wohnte in
einer Gemeinschaftsunterkunft von Neustrelitz. Gutachter hatten sein Alter auf
etwa 16 Jahre geschätzt. Die Verurteilung erfolgte daher nach Jugendstrafrecht
(1). Trotz des eindeutigen Schuldspruchs wird der Afghane dieses Urteil
subjektiv als Freispruch empfunden haben. Denn es hat für ihn keinerlei
Konsequenzen. Er konnte das Gerichtsgebäude als freier Mann verlassen und
selbstverständlich darf er auch in Deutschland bleiben (und wird hier vollversorgt,
ohne dass er dafür eine Gegenleistung erbringen muss). Auf AfD-Anfrage teilte
der zuständige Innenminister des Landes – Christian Pegel (SPD) – mit, dass der
Täter unter den „besonderen Minderjährigenschutz innerhalb des
Dublin-III-Abkommens“ falle. Zudem sei die Staatsangehörigkeit des verurteilten
Kriminellen nicht abschließend geklärt (2).

Wie
dem auch sei: der junge Afghane wird – im Gegensatz zu seinem Opfer und dessen
Eltern – sein Gastland wohl als das beste Deutschland betrachten, das es je gegeben
hat. Aber er ist sicher nicht der einzige. Auch Ghazia A. (49), der 2015 vor
dem Krieg aus Syrien nach Deutschland geflüchtet ist, wird das ähnlich sehen.
Er ist Familienvater – d.h. er hat vier Ehefrauen und 23 Kinder, die (mit
Ausnahme einer Tochter) ebenfalls alle in Deutschland leben. In Syrien musste
er schwer arbeiten, um seine Großfamilie zu ernähren – in Deutschland nicht. Da
bekommt er alles vom deutschen Steuerzahler bezahlt. Arbeiten kann Ghazia A.
nicht, auch wenn er es gerne täte. Denn seine vier Frauen sind mit den
jeweiligen Kindern an unterschiedlichen Orten untergebracht, da in Deutschland
die Mehrehe (noch) verboten ist. Und deshalb ist er permanent unterwegs, um
seinen Verpflichtungen nachzukommen: „Nach unserer Religion habe ich die
Pflicht, jede Familie gleichermaßen zu besuchen und bei ihnen zu sein, keine zu
bevorzugen“ (3, 4). Da kann er natürlich nicht arbeiten, muss er aber auch nicht.
Denn er lebt im besten Deutschland, das es je gab.

Ihr
Rainer Rahn

Landtagsabgeordneter

(1)
https://jungefreiheit.de/politik/deutschland/2022/afghane-bewaehrung/

(2)
https://jungefreiheit.de/politik/deutschland/2022/afghanischer-vergewaltiger/

(3) https://www.bild.de/news/inland/ehe/mein-nachbar-hat-vier-frauen-48362758.bild.html

(4)
https://www.fnp.de/lokales/limburg-weilburg/mann-vier-frauen-kinder-10509025.html

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