Beweis erbracht – Feldmann peinlichster OB aller Zeiten

Guten
Morgen liebe Hessen,

Einen
Tag nach ihrem Sieg in Sevilla kehrten die Eintracht-Kicker nach Frankfurt
zurück, um – wie es der Tradition entspricht – auf dem Römerberg von ihren Fans
empfangen zu werden. Dort erwartete der Noch-Oberbürgermeister die Sieger,
damit sich die Mannschaft im Kaisersaal ins Goldene Buch der Stadt eintragen
konnten (1). Der Auftritt des Oberbürgermeisters geriet zur peinlichen Groteske
und sorgte für „Lacher und Kopfschütteln“. Denn als die Mannschaft im Römer
einlief, entriss Feldmann in der Wandelhalle als erstes dem Mannschafts-Kapitän
Sebastian Rode dem Trainer Oliver Glasner den riesigen Pokal. Beide sahen sich
verdutzt an, tauschten verwunderte Blicke aus. Auch der hr-Kommentator Florian
Naß war überrascht: „Der Anteil des Oberbürgermeisters Peter Feldmann war jetzt
nicht ganz so groß, dass er den Pokal gleich übernehmen müsste“. Tatsächlich
präsentierte Feldmann der überraschten Presse stolz den Pokal, so als ob er
selbst ihn für seinen Sieg erhalten hätte. Zu einem BILD-Reporter sagte er: „Erst
einmal ein dickes Sorry! Gestern war ich für einen Moment mehr Eintracht-Fan
als Oberbürgermeister“ (2). Vermutlich wären die meisten Bürger der Stadt froh,
wenn Feldmann zukünftig nur noch Eintracht-Fan und nicht mehr Oberbürgermeister
wäre.

Anschließend
traten der Oberbürgermeister und die Spieler auf den Römer-Balkon, um sich den
mehr als 50.000 Fans auf dem Römerberg zu zeigen. Die jubelten den siegreichen
Kickern zu, empfanden aber den Auftritt des Skandal-Oberbürgermeisters eher als
störend. Denn als AWO-Feldmann zu seiner Rede ansetzte, wurde er von den
zahlreichen Fans auf dem Römerberg ausgepfiffen (2). Der zeigte sich jedoch
unbeirrt und verkündete: „Wenn Sie eine geschliffene Rede erwartet haben, muss
ich Sie enttäuschen“ (1). Von den Fans hat sicher kein einziger einer „geschliffene
Rede“ erwartet – es wäre die erste von Feldmann gewesen. Und so machte er mit seiner
Rede alles nur noch schlimmer, wie die BILD berichtet (3).

Feldmann
verkündet der Fangemeinde Allgemeinplätze wie: „Ihr habt die Mannschaft zu
Höchstleistungen angetrieben. Ihr habt mit ihr gefiebert, mit ihr gezittert und
mit ihr gejubelt. Die Eintracht hat sich gestern unsterblich gemacht. Von
diesem Sieg werden die Fans noch ihren Enkelkindern erzählen“ oder peinliche
und sprachlich schiefe Vergleiche „Ihr wart die Luft unter den Schwingen
unserer Euro-Adler“ (1). Anschließend zählte Feldmann jeden einzelnen Spieler
auf, der im Finalspiel in Sevilla auf dem Platz stand, wobei er keinen einzigen
Namen korrekt aussprechen konnte (z.B. „Hasabi“ statt „Hasebe“). Und zu allem
Überfluss brachte er dann auch noch die Namen der Vereins-Vorstände
durcheinander. Feldmanns designierter Nachfolger Uwe Becker (CDU) – derzeit
Staatssekretär in Wiesbaden – sprach von einer „riesigen Blamage für den Römer“
(2).

An
diesem Abend hat Feldmann wieder einmal und eindrucksvoll bewiesen, dass er
seinem Amt in keiner Weise gewachsen ist. Das war zu Beginn seiner Amtszeit nur
wenig aufgefallen, da er meist nur herumstand oder langweilige Reden ablas. So
wurde er von den meisten Politikern und Bürgern als nicht weiter störend
empfunden. Aber spätestens seit der Anklage wird er zunehmend zur
unerträglichen Belastung für die Stadt. Falls es hierzu noch eines Beweises
beduft hätte – Feldmann hat ihn in dieser Woche erbracht.

Ihr
Rainer Rahn

Landtagsabgeordneter

(1) https://frankfurt.de/aktuelle-meldung/meldungen/eintracht-hat-sich-unsterblich-gemacht

(2) https://www.bild.de/sport/fussball/fussball/eintracht-frankfurt-buergermeister-blamiert-sich-bei-roemer-empfang-80148642.bild.html

(3) https://www.focus.de/sport/fussball/bundesliga1/peinlicher-auftritt-oberbuergermeister-wird-auf-der-eintracht-feier-ausgepfiffen_id_102186688.html

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