BURKINI STATT BIKINI: Duisburger Baderegeln verdeutlichen fortschreitende Islamisierung

Guten Morgen liebe Hessen,

In öffentlichen Bädern gibt es üblicherweise eine Badeordnung, die auch regelt, welche Kleidung im Bad erlaubt oder verboten ist. Das Betreten des Beckenbereichs ist in der Regel nur in Badekleidung erlaubt. Unter Badekleidung verstand man bislang das, was in Mitteleuropa üblich ist bzw. üblich war: Badehose für die Herren, Badeanzüge oder Bikinis für die Damen. Dass dabei relativ viel nackte Haut sichtbar wird, hat früher niemanden gestört und führte auch nicht zu vermehrten Übergriffen auf die leichtbekleideten Damen. Mit dem Einzug anderer Kulturen in Deutschland hat sich das geändert.

Wie zum Beispiel in Duisburg. In der dortigen Niederrhein Therme herrscht zwar im Saunabereich ein FKK-Gebot. Aber ansonsten wird allzu viel nackte Haut nicht mehr gerne gesehen, wie mit neuen Verbotsschildern gegen zu knappe Badekleidung deutlich gemacht wird. Dazu die Erklärung der Badeleitung: „Im Interesse aller anwesenden Gäste weisen wir Sie ausdrücklich darauf hin, dass unzureichende Badekleidung (String-Tangas, Brazilian Bikinis etc.) in unserer Therme nicht gestattet sind“. Begründung: in der Vergangenheit hätten sich „immer wieder Familien mit Kindern und andere Badegäste über zu knappe Bikinis beschwert“, denn „Freizügigkeit wird nicht immer von allen Besuchergruppen toleriert“ (1). Erlaubt sind dagegen sog. Burkinis (2).

Und damit kann man sich auch leicht vorstellen, welche „Familien mit Kindern“ und welche „anderen Badegäste“ sich über die – zwar landesübliche, aber kulturfremde – Badekleidung beschwert haben. Es sind eher nicht die schon länger hier lebenden Bürger, sondern die neu hinzugekommenen. In Duisburg haben über 43 Prozent der Bewohner einen Migrationshintergrund – im Stadtbezirk Hamborn, in dem die Therme liegt, sind es sogar über 57 Prozent (2). Beschwert haben sich aber wahrscheinlich weniger die Einwohner polnischer, russischer oder koreanischer Herkunft, sondern vermutlich jene aus dem islamischen Kulturkreis. Denn dort ist das öffentliche Schwimmen wenig verbreitet – und wenn findet es selbstverständlich geschlechtergetrennt statt. Und natürlich vollständig bekleidet.

Das ist in islamischen Ländern kulturell angemessen. In westlichen Ländern galten – jedenfalls bislang – andere Regeln. Die ändern sich aber zunehmend. Das ist eine Entwicklung, die schon lange zu beobachten ist. Von Zuwanderern aus fremden Ländern – und v.a. dem islamischen Kulturkreis – wird nicht erwartet, dass sie sich den hier herrschenden Gesetzen und Bräuchen anpassen, sondern sie erhalten immer wieder Sonderregelungen und setzen zunehmend ihre mitgebrachten Vorstellungen durch. Beispiele dafür gibt es viele:
Ausnahmegenehmigungen beim Schächten, Befreiung von der Sargpflicht, Muezzin-Ruf, Kopftuch, Halal-Produkte – und eben die Kleiderordnung im Schwimmbad.

Ihr Rainer Rahn
Landtagsabgeordneter

(1) https://www.derwesten.de/staedte/duisburg/duisburg-niederrhein-therme-bikini-tanga-verbot-sauna-id230659280.html
(2) https://jungefreiheit.de/kultur/gesellschaft/2020/niederrhein-therme-bikinis/

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