Chebli: Muslime abgelehnte Minderheit: Könnte es an der ständigen Forderungen nach Sonderrechten wie Polygamie, Kinderehen, Islamunterricht, Geschlechtertrennung liegen?

Guten Morgen liebe Hessen,

Die Berliner Staatssekretärin Sawsan Chebli (SPD) hat wieder einmal gewarnt: diesmal vor einer steigenden Muslimfeindlichkeit. Denn Muslime gehören nach ihrer Auffassung zu den am meisten abgelehnten Minderheiten in Deutschland (1). Angenommen, sie hat Recht mit der Feststellung, dass Muslime zu den am meisten abgelehnten Minderheiten in Deutschland gehören, wäre die nächste Frage: was sind die Gründe hierfür?
Diese Frage stellt sie aber nicht. Ihre weiteren Ausführungen lassen aber den Schluss zu, dass sie die Ursache nicht bei den betroffenen Muslimen sucht, sondern bei der nicht-muslimischen Mehrheitsgesellschaft.

Das wird auch aus ihren Ausführungen in einem FAZ-Interview deutlich. Dort verkündet sie: „Mein Vater ist ein frommer Muslim, spricht kaum Deutsch, kann weder lesen noch schreiben, ist aber integrierter als viele Funktionäre der AfD, die unsere Verfassung in Frage stellen“ (2). Ihr Vater, von dem sie spricht, kam 1970 mit seiner Familie nach Deutschland, lebt mithin fast 50 Jahre in diesem Land. Hat aber in dieser Zeit nicht einmal die Sprache gelernt, ebenso wenig wie Lesen und Schreiben. Inzwischen dürfte er zu alt dafür sein, aber 1970 war er sicher noch in einem Alter, sich diese elementaren Grundfertigkeiten anzueignen.

Wovon Cheblis Vater lebt und seine 14-köpfige Familie über die Jahrzehnte unterhalten hat, verrät die Staatssekretärin nicht. Aber er ist nach ihrer Auffassung bestens integriert. Gemeint ist damit wohl das Sozialsystem, das auch für integrationsunwillige Analphabeten praktisch unbegrenzt Mittel bereithält. So erhält z.B. ein „syrischer Geschäftsmann“ mit 4 Frauen und 23 Kindern jeden Monat € 30.000 staatliche Unterstützung (3). Arbeiten muss er dafür nicht – kann er auch nicht, da er sich um seine muslimische Großfamilie kümmern muss.

Und das ist kein Einzelfall. Es gibt zahlreiche Muslime mit Großfamilien, die aufgrund mangelnder Bildung nicht in der Lage sind, diese zu unterhalten und deshalb auf staatliche Unterstützung angewiesen sind. Dabei ist fehlende Schulbildung oder Berufsausbildung zunächst nicht das eigentliche Problem, sondern die häufig fehlende Bereitschaft von Zuwanderern, sich diese Fertigkeiten im Gastland anzueignen.

Möglichkeiten dazu gibt es genug, diese werden jedoch oft nicht genutzt. Cheblis Vater ist das beste Beispiel: dass er Analphabet war, als er nach Deutschland kam, ist ihm wahrscheinlich nicht anzulasten, dass er in fast 50 Jahren immer noch kein Deutsch gelernt hat schon.

Diese hartnäckige Integrationsverweigerung findet man nur selten bei Zuwanderern aus Europa, Asien oder Amerika, häufiger jedoch bei solchen aus dem islamischen Kulturkreis. Und genau das dürfte einer der Gründe dafür sein, dass diese Zuwanderer auch häufig abgelehnt werden. Und die ständigen Forderungen nach Sonderrechten unter Berufung auf die Religionsfreiheit: Polygamie, Kinderehen, Moscheen, Islamunterricht, Geschlechtertrennung etc. Nur zu verständlich, wenn die nicht-islamische Mehrheit der Bevölkerung diesen Forderungen ablehnend gegenübersteht.

Ihr Rainer Rahn
Landtagsabgeordneter


(1) https://jungefreiheit.de/politik/deutschland/2019/chebli-moslems-sind-in-deutschland-abgelehnte-minderheit/
(2) https://www.faz.net/aktuell/politik/inland/gespraech-ueber-unsere-gesellschaft-und-den-islam-14368816.html?printPagedArticle=true#pageIndex_3
(3) https://www.rhein-zeitung.de/region/aus-den-lokalredaktionen/westerwaelder-zeitung_artikel,-behoerden-entscheiden-syrische-grossfamilie-als-fluechtlinge-anerkannt-_arid,1589941.html

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