Das Problem: „Eklig weiße Mehrheitsgesellschaft“ – Die Lösung: In ein Land auswandern, in dem die Mehrheitsgesellschaft nicht „eklig weiß“ ist

Guten Morgen liebe Hessen,

Kürzlich wurde die 20-jährige Sarah-Lee Heinrich zur neuen Sprecherin der Jugendorganisation der Grünen gewählt (1). Soweit nichts Besonderes. Dass bei den Grünen herausgehobene Positionen grundsätzlich von Frauen – unabhängig von deren Qualifikation – besetzt werden, ist normal. Ebenso, dass unter den Frauen bevorzugt Angehörige vermeintlich diskriminierter Minderheiten gewählt werden, ist nichts Ungewöhnliches. Sarah-Lee Heinrich gehört in die Gruppe der POC. Sie wuchs mit ihrer alleinerziehenden Mutter – Hartz-IV-Empfängerin – auf, ihr Vater lebt in Guinea. Ihre politischen Schwerpunkte sind die soziale und die gesellschaftliche Spaltung und ein „kämpferischer Antirassismus“ (2, 3).

Wenn eine bis dahin unbekannte Person in eine politische Position gewählt wird, ist es normal, dass viele Interessierte – Journalisten, Parteifreunde, politische Gegner – versuchen, etwas über die betreffende Person und ihr Vorleben herauszufinden. Heute sind die sozialen Netzwerke bevorzugte Orte der Suche. Und dort wird man auch leicht fündig. So auch bei der grünen Sarah-Lee Heinrich. Von ihr existieren zahlreiche Twitter-Postings, vor allem aus den Jahren 2014 und 2015. So schrieb sie einmal (wem auch immer): „NICHT ALLE MÄDCHEN MÖGEN BLUMEN DU SEXISTISCHES SCHWEIN ICH WILL DICH VERBRENNEN ALLE MÄNNER SIND SCHEISSE !!“. Mehrmals kommentierte sie Beiträge mit „Heil“, drohte jemandem an, ihn zu töten. Und es existiert ein „aktuellerer Videoschnipsel“ der Politikerin, in dem sie die Formulierung „eklig weiße Mehrheitsgesellschaft“ verwendet (1).

Wenn die grüne Politikerin tatsächlich ein Problem mit der „eklig weißen Mehrheitsgesellschaft“ hat, könnte man ihr leicht helfen. Sie müsste einfach nur in ein Land auswandern, in dem die Mehrheitsgesellschaft nicht „eklig weiß“ ist, sondern schwarz. Hier würde sich die Heimat ihres Vaters anbieten – Guinea. Dort leben nicht nur fast ausschließlich dunkelhäutige Menschen. Die sind zu 85 % Muslime und zu 60 % Analphabeten. Dort würde es ihr sicher besser gefallen als in Deutschland. Denn es gibt dort auch kein „eklig weißes“ Hartz-IV und keine „eklig weiße“ Infrastruktur Im Gegenteil: dort ist immer was los. Denn es kommt – wie das Auswärtige Amt vermeldet – aufgrund der für den Großteil der Bevölkerung sehr schwierigen wirtschaftlichen Lage „immer wieder zu spontanen Demonstrationen, Vandalismus oder Straßenblockaden“, teilweise mit Todesopfern und Verletzten. Die Kriminalitätsrate hat im Land in der jüngsten Vergangenheit stark zugenommen: „vor allem im städtischen Milieu sind nächtliche Überfälle auf Passanten, Wohnhäuser und Geschäfte verbreitet. Bewaffnete Überfälle auf Fahrzeuge nachts oder in der Dämmerung werden von einzelnen Überlandstraßen gemeldet“ (4).

Angesichts dieser Zustände in dem von POC bewohnten Land möchte die Grünen-Politikerin doch lieber in Deutschland bleiben. Da gibt es Hartz-IV fürs Nichtstun, kostenlose Rundum-Versorgung und gutbezahlte Jobs bei der grünen Partei für Studienabbrecherinnen – vor allem wenn sie einer verfolgten Minderheit angehören. Da stört es dann offensichtlich wenig, dass die Mehrheitsgesellschaft „eklig weiß“ ist. Immerhin kann man die straffrei beleidigen und beschimpfen.

Ihr Rainer Rahn
Landtagsabgeordneter

(1) https://www.zeit.de/kultur/2021-10/gruene-jugend-sprecherin-sarah-lee-heinrich-morddrohungen-tweets-teenager

(2) https://www.nd-aktuell.de/artikel/1146739.hartz-iv-ich-schaeme-mich-nicht-mehr.html

(3) https://twitter.com/xsarahleee/status/526129820703686658?s=20

(4) https://www.auswaertiges-amt.de/de/aussenpolitik/laender/guinea-node/guineasicherheit/206098

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