„Der Islam gehört zu Deutschland“-Wulff prophezeit: Man werde auf Flüchtlingszuzug als einen großen Moment der Geschichte zurückblicken!

Guten Morgen liebe Hessen,

Christian Wulff (CDU), ehemaliger Bundespräsident, hat sich kürzlich zu Wort gemeldet. Das kommt selten vor, wird aber wohl von niemandem vermisst. Denn seine Botschaften sind meist von ähnlicher Qualität wie der Satz, der ihn bekannt gemacht hat: „Der Islam gehört auch zu Deutschland“. Zum Islam gehört die Ablehnung der Gleichberechtigung, die Ablehnung der Demokratie und die Scharia mit der Todesstrafe für Gotteslästerung und Homosexualität. Und das alles gehört nach Auffassung von Wulff zu Deutschland.

Jetzt hat Wulff eine weitere – ähnliche – Botschaft verkündet. Er behauptete, der „große Flüchtlingszuzug“ würde sich für Deutschland „zu einem ähnlichen Glücksfall entwickeln wie die deutsche Einheit“. In einigen Jahren werde man auf diesen Flüchtlingszuzug „als einen großen Moment“ der Geschichte zurückblicken (1).

Unterstellt, dass Wulff vor seiner Rede keine bewusstseinsverändernden Drogen eingenommen hat, fragt sich der Zuhörer, wie er zu dieser Einschätzung kommt. Selbst die vehementesten Befürworter der Massenzuwanderung haben nie behauptet, dass sich diese zu einem Glücksfall entwickeln würde, sondern immer darauf verwiesen, dass die Integration gelingen könne und die Zuwanderer möglicherweise helfen könnten, den Fachkräftemangel zu beheben.

Wie ist der Satz des Präsidenten also zu verstehen? Fakt ist, Deutschland hat seit 2015 mehr als 1,5 Mio Zuwanderer aufgenommen, die – ungeachtet ihres Status – fast alle auf Dauer im Land bleiben werden. Fakt ist weiterhin, dass diese fast alle aus einem völlig anderen Kulturkreis mit völlig anderen Recht- und Wertevostellungen kommen und dass die meisten keinen unserem Standard entsprechenden Schul- oder Berufsabschluss aufweisen. Nach zahlreichen Prognosen seriöser Wissenschaftler werden die meisten der Zuwanderer auf Dauer durch den Sozialstaat alimentiert werden – mithin vom Steuerzahler unterhalten.

Weiterhin werden sich viele der Zuwanderer nicht integrieren, d.h. weder die Sprache lernen (wozu auch, man kommt in Deutschland auch mit anderen Sprachen problemlos durch) noch unsere Wertevorstellungen übernehmen. Im Gegenteil: manche Zuwanderer fordern bereits kurze Zeit nach der Ankunft – d.h. bevor auch nur über einen Asylantrag entschieden wurde – Ausnahmeregelungen für sich, z.B. Anerkennung der Zweit- und Drittehe, der Kinderehe, Sonderregelungen beim Schwimmbadbesuch und vieles mehr.

Wer das thematisiert, ist – so Wulff – ein „rechter Stimmungsmacher“. Wer die realen Probleme der Zuwanderung anspricht und nicht glaubt, dass diese ein „Glücksfall“ für Deutschland ist, ist nach seiner Meinung ein „Apokalyptiker und Fake-News-Produzent“.

Ob die eingangs zitierte Prognose von Wulff eintreten wird, weiss niemand. Aber dass Wulff als Bundespräsident kein „Glücksfall“ war und seine Wahl von keinem der zukünftigen Historiker „als ein großer Moment der deutschen Geschichte“ bezeichnet werden wird, kann schon heute als sicher gelten.

Ihr Rainer Rahn
Landtagsabgeordneter

(1) https://www.focus.de/politik/deutschland/vergleich-zur-deutschen-einheit-ex-bundespraesident-wulff-fluechtlingszuzug-ist-gluecksfall-der-deutschen-geschichte_id_10840525.html

(2) https://www.bka.de/DE/AktuelleInformationen/StatistikenLagebilder/Lagebilder/KriminalitaetImKontextVonZuwanderung/KriminalitaetImKontextVonZuwanderung_node.html

(3) https://www.bild.de/regional/hannover/hannover-aktuell/prozess-in-hannover-messer-opfer-geschockt-von-taeter-gestaendnis-56792886.bild.html

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