Deutliche Folgen unkontrollierter Zuwanderung: Kriminelle und Terroristen scheffeln bei uns Millionen und finanzieren damit Krieg und Terrorismus

Guten Morgen liebe Hessen,

Kürzlich fand ein Großeinsatz von Polizeikräften in 25 Städten in Nordrhein-Westfalen und Bremen statt. Etwa 1.400 Beamte, darunter zahlreiche Spezialisten, durchsuchten mehr als 80 Gebäude und verhafteten 11 Personen. Anlass der Aktion war ein Netzwerk von etwa 70 Personen – drunter 44 Syrer – die mit kriminellen Aktivitäten wie Schutzgeld-Erpressungen, Drogenhandel, Raub und Geiselnahmen etwa 140 Millionen Euro erbeutet haben. Im Zuge des Einsatzes wurden erhebliche Geldbeträge sowie Luxusgegenstände sichergestellt, darunter zahlreiche Fahrzeuge, u.a. Porsche und Lamborghini. Die Tatverdächtigen sollen mit den Millionen Terrororganisationen unterstützt haben, u.a. Al-Nusra-Front, eine islamistische Kampftruppe in Syrien, die sich ISIS angeschlossen hat (1).

Nach Informationen der BILD-Zeitung kamen viele der Verdächtigen 2015 als angeblich „Schutzsuchende“ nach Deutschland. Der zuständige NRW-Innenminister Herbert Reul zeigte sich empört: „Mit ihren kriminellen Machenschaften bringen die Beschuldigten all die rechtschaffenen, anständigen Geflüchteten in Verruf, die hier zu Recht Schutz suchen. Ich finde es unendlich perfide und bösartig, wenn einige wenige vorgeben, sich hier ein Leben abseits des Krieges aufbauen zu wollen und dann schwere Straftaten verüben. Noch schlimmer ist es, wenn Erlöse daraus in den Nahen Osten gehen, um dort mutmaßlich den Terror zu finanzieren“ (1).

Hier werden die möglichen Folgen einer unkontrollierten Zuwanderung wieder besonders deutlich. Unter den massenhaft und ohne jede Kontrolle nach Deutschland einreisenden Personen befinden sich eben auch Kriminelle und Terroristen, die die fehlenden Grenzkontrollen gezielt ausnutzen, um in ein Land zu gelangen, in dem man relativ ungestört und risikoarm seinen kriminellen Aktivitäten nachgehen kann. Viele Delikte werden überhaupt nicht verfolgt, andere nur mit mäßigem Eifer. Und vor allem ausländische Täter genießen darüber hinausgehenden Schutz – insbesondere dann, wenn sie aus dem islamischen Kulturkreis kommen. Denn jeder Polizeibeamte oder Staatsanwalt, der einen solchen Tatverdächtigen verfolgt, sieht sich schnell mit dem Vorwurf der Fremdenfeindlichkeit oder des antimuslimischen Rassismus konfrontiert. Hinzu kommt, dass manche Tatverdächtige gegenüber Beamten Drohungen aussprechen und auf die zahlreichen Mitglieder ihres Familienclans verweisen („wir wissen, wo Du wohnst“ oder „wir wissen, wo Deine Kinder zur Schule gehen“). Das könnte den einen oder anderen Strafverfolger dazu veranlassen, bei bestimmten Tatverdächtigen nicht so genau hinzuschauen, wie es vielleicht geboten wäre.

Ihr Rainer Rahn
Landtagsabgeordneter

(1) https://www.bild.de/bild-plus/regional/duesseldorf/duesseldorf-aktuell/razzia-gegen-geldwaesche-der-luxus-fuhrpark-der-terror-paten-77891248,la=de.bild.html

Weitere interessante Beiträge

Cookies helfen uns bei der Bereitstellung unserer Inhalte und Dienste. Durch die weitere Nutzung der Website stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Mehr erfahren