„Deutschlands erster Corona-Knacki wieder frei“ – und wieder im Knast

Guten Morgen liebe Hessen,

Syrische Flüchtlinge sind in Deutschland willkommen. Sie sind vor Krieg und Terror geflohen und haben eine extrem beschwerliche und gefährliche Reise hinter sich, denn sie mussten, um von Syrien nach Deutschland zu gelangen, mindestens fünf Staaten durchqueren – darunter so gefährliche Länder wie Ungarn und Österreich, in denen Syrern Verfolgung droht. Einer von ihnen ist Ahmed A. (27), untergebracht ist der Asylbewerber im bayerischen Landshut. Dort wurde er zum wiederholten Male mit einem Freund beim Rauchen und Saufen auf der Landshuter Mühleninsel erwischt wurde, obwohl die Landesregierung eine Ausgangssperre verhängt hatte. Beim dritten Mal wurde er inhaftiert. Nach einer Woche war er wieder frei. Grund genug für einen ausführlichen Bericht in der BILD-Zeitung: „Verstöße gegen die Ausgangsbeschränkungen – Deutschlands erster Corona-Knacki wieder frei (…) Mit Peace-Zeichen verabschiedet sich Ahmed A. vom Taxifahrer“ (1). Wer ihm Taxi, Alkohol und Zigaretten finanziert, berichtet die Zeitung nicht – aber man kann es sich denken. Denn Ahmed A. gehört zu den wenigen Asylbewerbern, die keine Arbeit haben, ihre Zeit aber dafür mit Sport und Fußball verbringen.

Und – wie er selbst sagt – mit „Kriegsspielen“ (1). Möglicherweise vermisst er den heimatlichen Krieg oder möchte seine Erinnerung da-ran hin und werde auffrischen.

Ahmed A. ist kein unbeschriebenes Blatt: gegen ihn wurde schon viermal ermittelt, u.a. wegen Körperverletzung, Fahrens ohne Führerschein und Drogengeschäften (1). Wenige Tage später meldet BILD: „Mit Wodka erwischt: Deutschlands erster Corona-Knacki wieder im Knast“. Ahmed war wieder von der Polizei erwischt worden, als er an der Isar mit anderen ein „Saufgelage“ veranstaltete. Eine Richterin am Amtsgericht Landshut schickte ihn wieder in den Knast – diesmal für 2 Wochen bis zum 13. April (2). Ob das Eindruck auf den Syrer machen wird, darf bezweifelt werden. Vermutlich ist ihm der Sinn einer Ausgangsbeschränkung nicht klarzumachen. Oder es ist ihm einfach egal, dass er durch sein Verhalten andere gefährdet oder er mit seinem Verhalten zur Ausbreitung einer potentiell lebensbedrohlichen Infektion beiträgt. Und er ist nicht der Einzige. In verschiedenen Asylbewerberunterkünften haben sich die Bewohner bereits massiv gegen Ausgangsbeschränkungen und Kontaktverbote zur Wehr gesetzt. In Mailand sind 70 Prozent der Quarantänebrecher Migranten (3).

Zaghaft melden sich Politiker zu Wort. Der FDP-Bundestagsabgeordnete Daniel Föst fordert statt Knast gemeinnützige Arbeit, z.B. die Isar-Auen aufräumen. Der CSU-Innenminister droht Ahmed “saftige Bußgelder“ an (4). Wahrscheinlich saftige 20 Eu-ro. Und die wird Ahmed – wenn überhaupt – von seiner staatlichen Unterstützung oder seinem Gewinn aus einem Drogendeal bezahlen. Das wird ihn schwer beeindrucken. Und dann stellt der Innenminister klar: „Wir lassen uns nicht auf der Nase herumtanzen” (4). Doch – genau das macht dieser Staat seit Jahren. Unbelehrbare Kriminelle wie Ahmde, die durch ihr Verhalten andere durch Verbreitung einer lebensbedrohlichen Infektion gefährden, gehören umgehend ausgewiesen. Sofort und ohne jede Diskussion. Und wenn in der Heimat gerade Krieg ist, wird er auch das “Kriegsspielen”, mit dem er sich gerade die Zeit vertreibt, nicht so sehr vermissen.

Ihr Rainer Rahn
Landtagsabgeordneter


(1) https://www.bild.de/bild-plus/news/inland/news-inland/ausgangsbeschraenkung-ignoriert-deutschlands-1-corona-knacki-wieder-frei-69823646.bild.html
(2) https://www.bild.de/regional/muenchen/muenchen-aktuell/mit-wodka-erwischt-deutschlands-1-corona-knacki-wieder-im-knast-69881416.bild.html#remId=1599409558683173148
(3) https://voxnews.info/2020/03/29/quarantena-70-per-cento-trasgressori-e-immigrato-bus-usati-come-dormitori/
(4) https://www.bild.de/bild-plus/regional/muenchen/muenchen-aktuell/zum-zweiten-mal-im-knast-das-kostet-uns-der-corona-chaot-aus-landshut-69907952.bild.html

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