DIE SITZENBLEIBERIN: Merkwürdige Merkel-Mission in China

Guten Morgen liebe Hessen,

Viele – wenn auch noch nicht genügend – Deutsche empfinden die öffentlichen Auftritte der Kanzlerin zunehmend als peinlich und unerträglich. Der eine oder andere Deutsche gibt sich im Ausland als Österreicher aus, um sich nicht für seine Kanzlerin rechtfertigen zu müssen.

Peinlich ist natürlich vieles, was sie sagt. Vor wenigen Jahren behauptete sie: „Das Internet ist für uns alle Neuland“ – nachdem sie bereits 25 Jahre zuvor in die Bundesrepublik übergesiedelt war (1). Aber auch beim Bau kennt sie sich aus: „Ich denke an dichte Fenster! Kein anderes Land kann so dichte und so schöne Fenster bauen“ (2). Und der Klassiker: „wir müssen akzeptieren, dass die Zahl der Straftaten bei jugendlichen Migranten besonders hoch ist“ (3).

Doch selbst wenn die Kanzlerin schweigt, sind die Untertanen vor peinlichen Auftritten nicht sicher. Nachdem sie in kurzer Zeit mehrere rätselhafte Zitterattacken während militärischer Paraden oder dem Abspielen einer Nationalhymne hatte, zog sie es vor, bei solchen Auftritten lieber zu sitzen. Schon das ist äußerst ungewöhnlich. Selbst hochbetagte oder sehr gebrechliche Personen lassen es sich nicht nehmen, bestimmte Rituale im Stehen zu absolvieren. Beispiele hierfür gibt es genug: Der britische Prinzgemahl steht selbstverständlich bei militärischen Paraden, selbst wenn es regnet und lange dauert. Und das mit 98 Jahren. Seine Schwiegermutter, die legendäre Queen Mum nahm an ihrem 100. Geburtstag eine mehrere Stunden dauernde Militärparade von Kriegsveteranen im Stehen ab.

Legendär sind auch die Auftritte des unter starken Parkinson-Attacken leidenden Papstes Johannes Paul II. Auch er versuchte zumindest, vor dem Altar und der Schweizergarde zu stehen. A propos Parkinson: auch der Reichskanzler nahm noch im April 1945 die Frontberichte von Soldaten stehend entgegen, obwohl die Kameras seine zitternde Hand deutlich zeigten.

Aber die Kanzlerin zieht es vor, bei sämtlichen Anlässen zu sitzen, bei denen alle anderen grundsätzlich stehen. Und das führt dann auch regelmäßig zu peinlichen Situationen. Peinlich nicht nur für die Kanzlerin (die das wohl nicht so empfindet), sondern für alle anderen. Auch wenn das Ganze im fernen China stattfindet. So wie kürzlich, als sie in Peking die militärische Begrüßung im Sitzen verfolgt. Und sie blieb auch währen des Abspielens der chinesischen Nationalhymne sitzen, während ihr Gastgeber selbstverständlich aufstand. Begründung der stellvertretenden Regierungssprecherin: „die Stühle wurden von der chinesischen Seite zur Verfügung gestellt“ (4). Auch wenn die Chinesen ihr einen Thronsessel hingestellt hätten: bei der Nationalhymne wäre auch die 93-jährige Queen nicht sitzengeblieben. Selbst wenn sie unter Parkinson leiden würde.

Ihr Rainer Rahn
Landtagsabgeordneter

(1) https://www.handelsblatt.com › Politik › Deutschland
(2) https://beruhmte-zitate.de/autoren/angela-merkel/
(3) https://www.youtube.com/watch?v=lYPK_HCGoxA
(4) https://www.t-online.de/nachrichten/deutschland/id_86403084/china-angela-merkel-blieb-sitzen-sprecherin-liefert-erklaerung-.html

Weitere interessante Beiträge

Cookies helfen uns bei der Bereitstellung unserer Inhalte und Dienste. Durch die weitere Nutzung der Website stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Mehr erfahren