Fluchtursache Nummer 1: Merkel!

Guten Morgen liebe Hessen,

Seit Jahren beobachtet man, dass zahllose Personen aus Ländern mit instabilen politischen oder schwierigen wirtschaftlichen Verhältnissen versuchen, nach Europa – und dort vorzugsweise nach Deutschland – zu gelangen. Verständlich, denn die meisten der Auswanderungswilligen lebt in prekären wirtschaftlichen Verhältnissen. Viele haben weder eine Schul- noch eine Berufsausbildung und können sich daher auch in der Heimat nur als Tagelöhner, mit Handel oder auf kriminelle Weise über Wasser halten. Dagegen muss ihnen das Leben, das sie in Europa erwartet (oder von dem sie glauben, dass es sie erwartet) paradiesisch erscheinen: eine eigene Wohnung oder ein eigenes mietfreies Haus, freie Verpflegung und medizinische Versorgung auf höchstem Niveau und zusätzlich ein Taschengeld – und das alles ohne jede Gegenleistung. Sicher würden viele Bundesbürger ein vergleichbares Angebot der Schweizerischen Regierung sofort annehmen: eine Villa am Genfer See mit Personal, freie Verpflegung und medizinische Versorgung als Privatpatient und ein monatliches Taschengeld von 5.000 Franken. Und natürlich freie Fahrt in allen Verkehrsmitteln und bei Bedarf ein Taxi. Alles kostenlos und ohne Gegenleistung. Einzige Bedingung: an der Grenze einen Asylantrag ausfüllen. Dass der dann irgendwann abgelehnt wird, ist egal – die Vergünstigungen werden zeitlich unlimitiert gewährt.

Und so kommen Monat für Monat weitere zahllose Personen nach Europa, um ihre Ansprüche geltend zu machen. Auch wenn die Kanzlerin immer wieder versichert, es gebe keine Obergrenze für Asylbewerber, versichert sie, die „Fluchtursachen“ bekämpfen zu wollen, damit die Zahl der Asylsuchenden abnimmt. Wie sie das machen möchte, verrät sie nicht. Verständlich: denn sie selbst ist die Fluchtursache Nummer 1. Genauer ihre Versicherung, es gebe keine Obergrenze und jeder, der in Deutschland Asyl sucht (besser: behauptet, Asyl zu suchen), kommt in den Genuss des freien Aufenthaltes in Deutschland. Und das praktisch zeitlich unlimitiert. Und das spricht sich schnell weltweit herum. Normalerweise hätte ein Analphabet aus Zentralafrika keine geografischen Kenntnisse, die über seinen Heimartort und einige Kilometer hinausgehen. Er weiß nichts über Europa oder die einzelnen europäischen Staaten. Aber seit die Kanzlerin alle Welt zu sich einlädt, weiß er, dass es Deutschland gibt und er weiß, wie er dorthin kommt. Oder ein Schlepper verrät es ihm gegen Honorar und hilft ihm dabei.

Die Fluchtursache ist also nicht – wie vielfach behauptet wird – die Armut und die wirtschaftlichen und politischen Verhältnisse in den verschiedenen Ländern, aus denen geflohen wird, sondern die Einladung der Kanzlerin an alle, nach Deutschland zu kommen, um hier ohne jede eigene Leistung sorglos in Wohlstand zu leben. Diesem Angebot können nur wenige widerstehen. Und wenn diese Einladung nicht mehr bestehen würde, wäre die Situation schnell anders. Wenn die Bundesregierung Basiskenntnisse in der deutschen Sprache zur Voraussetzung der Einreise machen würde oder wenn sie von jedem Asylbewerber als Gegenleistung gemeinnützige Arbeit ohne Bezahlung verlangen würde. Oder noch einfacher: wenn die Bundesregierung geltendes Recht – konkret Art. 16 a GG – anwenden würde, dann würde der Strom der Schutzsuchenden und Verfolgten schnell versiegen.

Ihr Rainer Rahn
Landtagsabgeordneter

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