FLÜCHTLINGSHELFERINNEN ERMORDET: Sie wollten sogenannten Schutzsuchenden helfen, für sie selbst kam am Ende jede Hilfe zu spät

Guten Morgen liebe Hessen,

Seit Jahren ermuntern Politiker aller Parteien – ausgenommen AfD – Vertreter der Kirchen und anderer Organisationen die Bevölkerung, sich bei der „Integration von Flüchtlingen“ ehrenamtlich zu engagieren. Warum Asylbewerber, deren Aufenthalt nach den geltenden Gesetzen bestenfalls temporär sein kann, integriert werden sollen, erklärt niemand. Ebenso wenig, welche potentiellen Risiken mit der Integrationsarbeit verbunden sind.

Und so gehen viele ehrenamtliche Helfer arglos und unbefangen an ihre Aufgabe. Wie z.B. die 61-jährige Patricia H. aus Hannover, die als Deutschlehrerin Flüchtlinge unterrichtete. Vor einigen Tagen wurde ihre Leiche aus einem Verschlag in ihrer Dachgeschosswohnung entdeckt. Die Frau wurde ermordet. Als tatverdächtig wurde ein 32-jähriger Marokkaner – Farid A. – verhaftet, der mit 37.000 Euro in bar und dem Handy der Toten im Taxi auf dem Weg zum Frankfurter Flughafen war. Möglicherweise wollte er sich nach der Tat in seine Heimat absetzen.

Das Taxi hatte ihn von der Asylunterkunft in Anderten abgeholt. Dort wohnte er, nachdem sein Asylantrag längst abgelehnt war. Im Oktober sollte seine Duldung enden. Ihm drohte die Abschiebung. Der Tatverdächtige reklamiert für sich, psychisch krank zu sein. Sein Anwalt fordert, ihn von einem psychiatrischen Sachverständigen untersuchen zu lassen. Neben seiner psychischen Erkrankung habe sein Mandant auch ein Drogenproblem. Er soll kurz vor der Tat Cannabis und Ecstasy konsumiert haben (1).

Fast zeitgleich wurde eine 79-jährige Rentnerin in Güstrow ermordet, die ehrenamtlich als Gehörlosen-Dolmetscherin tätig war. Sie wurde mit schweren Kopfverletzungen in ihrem Haus aufgefunden und starb noch am Tatort. Tatverdächtig ist ein 43-jähriger gehörloser Asylbewerber, den sie vermutlich kannte (2). Der Tatverdächtige ist polizeibekannt und gilt als höchst aggressiv. Sein Asylantrag war abgelehnt, aber mehrere Abschiebeversuche waren gescheitert (3).

Eine 73-jährige Flüchtlingshelferin wurde fast tot gewürgt, weil sie einem 23-jährigen Asylbewerber aus Eritrea Geld verweigert haben soll. Der Eritreer steht derzeit wegen versuchten Mordes vor dem Aachener Landgericht. Auch er könnte wegen einer psychischen Erkrankung schuldunfähig sein (4).

Ständig warnen die verantwortlichen Politiker vor Fremdenfeindlichkeit und vor mangelnder Willkommenskultur. Und natürlich vor Rechtspopulisten, die sich kritisch mit den Problemen der unkontrollierten Zuwanderung auseinandersetzen. Aber niemals vor kriminellen Zuwanderern. Oder vor der Möglichkeit, Opfer gewalttätiger Schutzsuchender zu werden. Dabei kommen nicht wenige aus gewaltaffinen Kulturen und kennen als Konfliktlösung häufig nur die Gewaltanwendung.

Und in vielen Fällen ist die Aggressivität auch nachvollziehbar. Die Asylbewerber kommen meist mit der Vorstellung nach Deutschland, hier ein besseres Leben zu finden als in der Heimat. Dazu gehören nicht nur materielle gesicherte Verhältnisse, sondern auch gesellschaftliche Anerkennung. Die bleibt den meisten Schutzsuchenden aber verwehrt. Da sie häufig weder eine Schul- noch eine Berufsausbildung haben und die Sprache des Gastlandes nur schwer zu erlernen ist, finden sie meist keine sinnvolle Beschäftigung und befinden sich am unteren Ende der sozialen Skala – ohne Aussicht auf Änderung. Das führt zu Unzufriedenheit und Frust, die sich nicht selten in Gewalttaten entladen.

Ein Problem, das kaum lösbar ist und deshalb von den verantwortlichen Politikern nicht thematisiert wird.

Ihr Rainer Rahn
Landtagsabgeordneter

(1) https://www.bild.de/bild-plus/regional/hannover/hannover-aktuell/leiche-auf-dachboden-versteckt-fluechtlingshelferin-mit-klebeband-erstickt-64783282.bild.html
(2) https://www.nordkurier.de/mecklenburg-vorpommern/verdaechtiger-schweigt-nach-mord-an-guestrower-rentnerin-2036805009.html
(3) https://www.bild.de/regional/mecklenburg-vorpommern/mecklenburg-vorpommern-news/guestrow-erika-h-79-wurde-erschlagen-killer-aus-der-ukraine-verhaftet-64844468.bild.html
(4) https://www.bild.de/regional/koeln/koeln-aktuell/prozess-in-aachen-fluechtling-brachte-fluechtlingshelferin-fast-um-64890706.bild.html

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