GING ALS FREIER MANN AUS GERICHTSAAL: Somalischer Asylbewerber Mahamad Abdullahi A. bedrohte Altenpflegerin mit Messer und raubte 60 €

Guten Morgen liebe Hessen,

So schilderte Doreen T. (42) den Vorfall, der sich am 17.02.2019 an einer Bushaltestelle in Rostock ereignete: „Plötzlich zog dieser Mann ein langes Messer aus dem Ärmel und kam mit Bewegungen des Zustechens auf mich zu“. „Dieser Mann“ war der abgelehnte und nur geduldete Asylbewerber Mahamad Abdullahi A. (21) aus Somalia. Er bedrohte sein Opfer mit einem Messer (Länge der Klinge 20 cm) und raubte der Altenpflegerin ihre Handtasche. Die Beute: 60 Euro. Der Afrikaner wurde kurze Zeit später festgenommen (1).

Das Delikt: schwerer Raub (§ 250 StGB), Strafe nicht unter 3 Jahren, in besonders schweren Fällen nicht unter 5 Jahren. Jedenfalls im Normalfall. Nicht so bei Mahamad Abdullahi A. Denn der war geständig und entschuldigte sich. Und er hatte ein Tatmotiv: er hätte kein Geld gehabt. Und Milderungsgründe hatte er auch: er sei psychisch angeschlagen gewesen wegen der schlimmen Erfahrungen seiner Flucht im Schlauchboot (1).

Da hatte auch das Gericht ein Einsehen und verurteilte den abgelehnten Asylbewerber zu 20 Monaten Haft auf Bewährung. Der verließ den Gerichtssaal als freier Mann. Das schwer traumatisierte Opfer kann das milde Urteil nicht verstehen: „Gerecht wäre eine Haftstrafe gewesen. Ich bin wütend und fühle mich so, als ob man an mich und meine Folgeschäden gar nicht gedacht hat. Seit anderthalb Jahren bin ich in psychologischer Behandlung. Die Tat kommt immer wieder hoch. Das Urteil ist eher negativ für meinen Behandlungsverlauf und hilft mir nicht wirklich in der Verarbeitung des Geschehens“ (1).

Ein typischer Fall: das Opfer interessiert die Gerichte wenig, wichtig ist der Täterschutz – vor allem wenn es sich um einen durch die Flucht traumatisierten „Schutzsuchenden“ handelt. Der würde durch eine Haftstrafe noch zusätzlich traumatisiert. Und deshalb wird er gleich wieder in die Freiheit entlassen. Und natürlich wird er auch nicht in die Heimat abgeschoben, denn dort könnte er ja verfolgt werden. Und so wird er voraussichtlich auf Dauer in Deutschland bleiben und auf Kosten des Steuerzahlers leben. Und weil ihm möglicherweise langweilig ist und er kein Geld hat und traumatisiert ist, wird er sich vielleicht wieder ein Opfer heraussuchen, das er berauben kann. Denn eines hat er sicher gelernt: die deutsche Justiz ist gegenüber „Schutzsuchenden“ sehr nachsichtig. Und selbst wenn er das nächste Mal tatsächlich in Haft muss, weiß er: in der Heimat hätte seine Tat viel schlimmere Folgen: Todesstrafe oder zumindest Hand abhacken.

Ihr Rainer Rahn
Landtagsabgeordneter

(1) https://www.bild.de/regional/mecklenburg-vorpommern/mecklenburg-vorpommern-news/landgericht-rostock-messerstecker-kommt-mit-bewaehrung-davon-72086188.bild.html

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