Glaubensfrage oder Geschäftsmodell ? Kirchenvertreter fordern mehr Migration (an der sie sehr gut verdienen)

Guten Morgen liebe Hessen,

Aufgabe der Kirchen wäre es eigentlich, das Evangelium zu verkünden und die Gläubigen auf ihrem Weg durch das irdische Jammertal zu begleiten. Das macht der eine oder andere Hirte möglicherweise auch. Aber die Oberen der Kirchenhierarchie machen lieber etwas anderes: sie kommentieren die Politik der jeweiligen Regierungen und geben den Gläubigen Hinweise, wen sie zu wählen haben und wen nicht. Und natürlich wie sie die Politik der Regierung tatkräftig unterstützen können, soweit diese die Zustimmung der Kirche findet. Und das ist z.B. bei der aktuellen Migrationspolitik der Fall. Hier sind sich die Kirchenoberen einig – trotz teilweise unterschiedlicher Auffassungen in theologische Fragen. Und so fordern sie unisono eine noch „liberalere Flüchtlingspolitik“. Die EU – so die Kirchenführer in einem Grundsatzpapier – dürfe sich nicht abschotten. Der Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche Deutschlands (EKD), Heinrich Bedford-Strohm, kritisierte, dass „die Würde und Rechte von Geflüchteten an so vielen Orten weltweit missachtet und verletzt werde – auch an den Außengrenzen der EU“, sei „skandalös und zutiefst beschämend“. Und der Vorsitzende der Deutschen katholischen Bischofskonferenz, Georg Bätzing, sekundierte, man müsse lernen, die Bibel als ein „Buch der Migration“ zu verstehen (1).

Was der Bischof verschweigt: als die Bibel (Neues Testament) geschrieben wurde, lebten auf der Erde etwa 300 Millionen Menschen – also etwa 4 Prozent der heuten Zahl. Viele Gegenden der Erde waren unbewohnt, es gab weder Nationalstaaten noch Grenzen. Und natürlich gab es auch keinen Sozialstaat, der für Migranten sorgte und ihnen ein lebenslanges leistungsloses Einkommen bescherte. Im Gegenteil: jeder, der irgendwohin wanderte, musste selbst sehen, wie er zurechtkam.

Der Bischof von Osnabrück mahnte, „die Grundwerte Europas nicht zu verraten“ und sprach sich daher klar dagegen aus, „einfach an den Außengrenzen Zäune bauen“. Die Wiener Theologin Regina Polak forderte, Migration theologisch zu sehen: „Denn wir verdanken unseren Glauben Menschen mit Migrationserfahrungen; Menschen auf der Flucht, die Vertreibung, den Exodus erlebt haben und das Leben in der Diaspora kennen. Unser Glaube hat insofern eine Migrationsmatrix“ (1). Wer tatsächlich die Grundwerte Europas nicht verraten will, muss die Grenzen sichern und unkontrollierte Migration verhindern. Denn die Werte Europas sind Demokratie und Menschenrechte. Und nicht wenige derjenigen, die nach Europa einwandern, wollen einen islamischen Gottesstaat, in dem die Scharia gilt.

Das scheint den christlichen Kirchenführern jedoch egal zu sein. Möglicherweise haben sie auch einfach eigennützige Motive im Blick. Denn die Kirchen und kirchliche Unternehmen verdienen gut an der Sozialindustrie und jeder zusätzliche Flüchtling bringt bares Geld in die Kasse. Für den einen oder anderen möglicherweise ein willkommener Ausgleich für die immer mehr zurückgehenden Kirchensteuern.

Ihr Rainer Rahn
Landtagsabgeordneter

(1) https://jungefreiheit.de/kultur/gesellschaft/2021/kirchen-fordern-menschliche-fluechtlingspolitik/

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