Greta wirkt: Klimawandel gestoppt, Schnee im Mai!

Guten Morgen liebe Hessen,

während erste, angenehme Sonnenstrahlen im April die Klimakatastrophiker schon dazu bewogen haben, einen weiteren Dürresommer zu prophezeien, macht eine alte Bauernregel den Weltuntergangsexperten einen Strich durch die Rechnung: „Pflanze nie vor der kalten Sophie!“

Gemeint ist der Gedenktag der Märtyrin Sophia von Rom, der am 15.Mai begangen wird und den Abschluss der sog. „Eisheiligen“ bildet. Landwirte und auch viele Hobbygärtner halten sich seit je her an diese Bauernregel und nehmen bis dahin noch keine Pflanzungen im Freiland vor, damit keine Frostschäden entstehen.

Tatsächlich hat es in den letzten Tagen sogar im Vogelsberg und in der Eifel noch geschneit. Klimaprophetin Greta Thunberg wird es gefreut haben: ihre Friday-for-Future-Demos zeigen erste Erfolge. Es wird nun sogar schon vom kältesten Mai seit den Wetteraufzeichnungen gesprochen [1].

Wie ist das zu erklären ? Ganz einfach: Klimaveränderungen gibt es nicht erst, seit die Grünen diese für den Wahlkampf entdeckt haben, sondern bereits seit 5 Milliarden Jahren. Seither ändert sich das Klima ständig und wir kennen – trotz zahlloser Klimaforscher – nicht einmal ansatzweise alle Faktoren, die einen Einfluss auf das Klima haben – geschweige denn deren Bedeutung und Zusammenwirken.

Schon immer gab es besonders heiße und besonders kalte Sommer – genauso wie besonders warme und kalte Winter. Die Älteren erinnern sich immer noch an die Rekord-Winter 1945 oder 1956, die Jüngeren an die Rekord-Sommer 2003 und 2018. Aber während man 1956 noch einfach feststellte, dass der Winter besonders kalt und schneereich ist, brach im Sommer 2018 die Panik aus, weil man die Klimakatastrophe vermutete. Und zahlreiche Klimaforscher erklärten uns wortreich, wie es zu dieser Klimakatastrophe kam und was die Ursachen sind. Es waren dieselben Klimaforscher aus denselben Instituten, die uns noch in den siebziger Jahren unisono eine unmittelbar bevorstehende Eiszeit verkündeten, die dazu führen würde, dass Deutschland innerhalb weniger Jahrzehnte unter einer dicken Eisschicht erstarren würde.

Und ebenfalls in den siebziger Jahren verkündete die Deutsche Bundesbahn die Werbebotschaft: „Alle reden vom Wetter – wir nicht“. Richtig – es wäre besser, das Thema mit etwas mehr Gelassenheit anzugehen.

Ihr Rainer Rahn

Landtagsabgeordneter

[1] http://www.abendzeitung-muenchen.de/inhalt.wetter-vorhersage-fuer-muenchen-und-bayern-von-wegen-wonnemonat-mai-bis-jetzt-extrem-kalt.65bcdc13-b629-434d-9048-233d49484c3d.html

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