Grünen-Politiker sagt: Rechtschreibung nicht mehr so wichtig

Guten Morgen liebe Hessen,

Für viele Mitglieder der Partei der Studienabbrecher ist Bildung Nebensache – ausgenommen natürlich die frühkindliche Vermittlung von Diversität und Antirassismus. Bildung ist alleine schon deshalb aus deren Sicht schädlich, weil sie Kinder zu selbständig denkenden und kritischen Personen werden lässt. Und das gilt es zu verhindern. So ermöglicht z.B. die Fähigkeit des Kopfrechnens mit Zehnerpotenzen, überschlägig die Kosten der Asylkrise abzuschätzen. Und da landet man schnell im Milliardenbereich. Und jeder, der diese Größenordnung einordnen kann, weiß, was das für den Staatshaushalt und die zukünftigen Steuerzahler bedeutet. Und das ist natürlich nicht im Interesse der Regierung und der Grünen Partei. Die möchte die Bürger nicht unnötig verunsichern.

Aber hier kann man schon mal Entwarnung geben. Kaum ein Schüler lernt heute noch Kopfrechnen. Dafür gibt es Taschenrechner – und die enden meist im Millionenbereich. Damit kann man dann bestenfalls noch seinen Lottogewinn berechnen, nicht aber das Staatsdefizit. Und als nächstes ist die Rechtschreibung dran – jedenfalls wenn es nach dem Baden-Württembergischen Ministerpräsidenten Kretschmann (Grüne) geht. Der hält Rechtschreibunterricht für nicht mehr so wichtig wie früher: „Ich glaube nicht, dass Rechtschreibung jetzt zu den großen, gravierenden Problemen der Bildungspolitik gehört“. Er hält es zwar für wichtig, dass jeder „ein Grundgerüst an Rechtschreibkenntnissen“ besitzt, aber die Bedeutung, Rechtschreibung zu pauken, nehme ab, weil man heutzutage nur noch selten handschriftlich schreibe. Zudem gebe es inzwischen „kluge Geräte“, die Grammatik und Fehler korrigierten (1). Wahrscheinlich meint er damit die Rechtschreibprogramme der Computer, die einen immer dann korrigieren, wenn man z.B. jemanden mit seinem (korrekt geschriebenen) Namen anreden will.

Deutschland war früher das Land der Dichter und Denker und soll langsam aber sicher zum Land der Ungebildeten und Analphabeten verkommen. Irgendwie konsequent, denn in vielen Schulen sind jede schon längst in der Überzahl, die aus „bildungsfernen“ Schichten kommen und die deutsche Sprache nicht einmal ansatzweise beherrschen und nicht selten selbst in der Heimatsprache weder lesen noch schreiben können. Dabei wäre das Erlernen der deutschen Sprache – einschließlich Rechtschreibung – die Grundqualifikation für jede weitere Ausbildung. Eigentlich müsste Kretschmann das wissen. Zum einen ist er selbst gelernter Lehrer (sogar für Chemie und Biologie) und zum anderen kommt er aus einem Land, das wie kaum ein anderes für Erfolg durch Bildung steht. Bereits das vormalige Königreich Württemberg war die Heimat vieler erfolgreicher Unternehmer: Daimler, Kienzle, Zeppelin, Märklin, Bosch, Junghans, Magirus, Storz und viele andere. Unternehmen, die heute noch bestehen und weltweit in ihrem Bereich führend sind. Ohne eine solide Schulbildung hätten es die Unternehmensgründer wohl nur zu Ziegenhirten auf der Schwäbischen Alb gebracht.

Man fragt sich, was Kretschmann als nächstes einfällt. Vielleicht die komplette Abschaffung der klassischen Unterrichtsfächer Deutsch, Mathematik und Physik. Dann bietet der Stundenplan wenigstens genügend Platz für die diverse Sexualkunde mit allen denkbaren homo-, pädo-, zoo-, kopro-, nekro-, autonepio-, uro- und sonstigen -philen Varianten.

(1) https://www.welt.de/politik/deutschland/article205302353/Winfried-Kretschmann-ueber-Rechtschreibung-Es-gibt-kluge-Geraete.html

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