GRUNDPROBLEM EINWANDERUNG: Übergang in andere Kultur schwierig

Guten Morgen liebe Hessen,

Immer wieder liest man in der Presse von schweren Straftaten, die durch syrische „Schutzsuchende“ begangen wurden. So hatte kürzlich in einem psychiatrischen Krankenhaus in Lüneburg ein 21-jähriger syrischer Patient zwei andere Patienten getötet und eine Krankenpflegerin schwer verletzt. Der „junge Mann“ hatte seine Opfer völlig unvermittelt in der Nacht angegriffen (1) und „durch Gewalteinwirkung auf den Hals getötet“. Der Tatverdächtige wurde vorläufig festgenommen (2). Ebenfalls vor wenigen Tagen wurde in einer Sprachschule in Mölln wurde ein 44-jähriger Lehrer von einem 32-jährigen Syrer, der Schüler der Sprachschule ist, mit einem Messer angegriffen. Das Opfer kam mit Schnittverletzungen am Kopf in ein Krankenhaus. Die Hintergründe der Tat und die Motivation des Täters sind unklar. Zwar kannten sich Tatverdächtiger und Opfer vom Sehen, der Tatverdächtige war aber kein Schüler des angegriffenen Lehrers (3).

Kürzlich begann vor dem Landgericht Aschaffenburg der Mordprozess gegen den 46-jährigen Syrer Hashem N., der seine 16-jährige Tochter getötet haben soll, weil ihm deren westlicher Lebensstil missfiel. Offen ist, ob der Angeklagte den Mord selbst begangen hat oder seinen strafunmündigen Sohn dazu gezwungen hat. Der Angeklagte hatte offensichtlich seit längerer Zeit Konflikte mit seiner Tochter wegen ihrer „westlichen Lebensgewohnheiten“. Bereits im Mai 2017 war der Angeklagte durch das Amtsgericht Aschaffenburg wegen gefährlicher Körperverletzung und Misshandlung von Schutzbefohlenen zu einer neunmonatigen Freiheitsstrafe verurteilt worden. Hashem N. soll den Beschluss gefasst haben, seine Tochter zu töten, „um sie für ihren Lebenswandel zu bestrafen und vermeintlich seine Ehre wieder herzustellen“. In einem Waldgebiet soll er Mezgin N. gefesselt haben. Er habe seinen 13-jährigen Sohn gezwungen, seine Stiefschwester zu erstechen. Würde er dies nicht tun, müsste er selbst sterben (4). Einen Tag, bevor Hashem N. seine neunmonatige Haftstrafe antreten sollte, verabredete er sich mit einem Bekannten. Mit diesem spazierte er nachts am Mainufer entlang und stach ihm unvermittelt mit einem Messer in den Hals. Das 23-jährige Opfer konnte fliehen und überlebte. Der Täter setzte sich noch in derselben Nacht in die Türkei ab, wo er mit einer weiteren Frau verheiratet ist, mit der er drei Kinder hat.

Erst 2020 wurde er in Istanbul festgenommen und nach Deutschland ausgeliefert (5).

Die Fälle zeigen trotz aller Unterschiede das Grundproblem unkontrollierter Zuwanderung – vor allem aus Ländern mit einer völlig anderen Kultur. Jeder ist in seiner Kultur, in der er aufgewachsen ist und sozialisiert wurde, verwurzelt. Der Übergang in eine andere – und völlig fremde – Kultur ist für viele schwierig und für einige unmöglich. Das führt bei einigen Personen dazu, dass sie ihre Vorstellungen und Gewohnheiten auch in fremder Umgebung nicht ablegen, sondern entsprechend ihren Vorstellungen leben. Das gelingt vor allem in einem Land, das keine Integration einfordert, sondern im Gegenteil kulturelle Eigenheiten sogar fördert, selbst wenn diese den Gesetzen des Landes widersprechen („kultursensibel“). Und so kommt es immer wieder zu „Ehrenmorden“ oder zu scheinbar unmotivierten Taten, bei denen völlig unbeteiligte Personen unvermittelt attackiert werden, weil sich beim Täter durch die für ihn als fremd oder bedrohlich empfundene Situation ein Aggressionspotential aufgestaut hat, das sich dann spontan und ohne Ankündigung entlädt.

Ihr Rainer Rahn
Landtagsabgeordneter

(1) https://www.spiegel.de/panorama/justiz/lueneburg-psychiatrie-patient-toetet-zwei-andere-patienten-pflegerin-schwer-verletzt-a-71089885-e4c4-4d34-8360-f95a42b8aeb8
(2) https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/59488/4842753
(3) https://www.bild.de/regional/hamburg/hamburg-aktuell/blutige-gewalttat-in-moelln-sprachschueler-sticht-auf-lehrer-ein-75632232.bild.html#remId=1686440000642482958
(4) https://www.sueddeutsche.de/bayern/aschaffenburg-prozess-mord-vater-tochter-1.5224539
(5) https://www.welt.de/politik/deutschland/article227644839/Mordprozess-Entsorgt-wie-ein-Stueck-Dreck.html

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