Gruppenvergewaltigungen – Import von Macho-Kultur

Guten Morgen liebe Hessen,

Über Gruppenvergewaltigungen liest man inzwischen regelmäßig in den Medien. Aktuell: „Drei Männer sollen in Baden-Württemberg eine 14-Jährige vergewaltigt haben”. Die Hauptverdächtigen sind ein Deutscher und zwei Syrer (1). Vor dem Essener Landgericht wird aktuell eine weitere Gruppenvergewaltigung verhandelt. Angeklagt sind fünf Männer. Der Hauptangeklagte – Shakiel H (22) – soll im August 2017 das 17-jährige Tatopfer am Essener Hauptbahnhof angesprochen haben. Als sie sich weigerte, mit ihm zu kommen, habe er sie mit Gewalt gezwungen, ihm in eine Wohnung zu folgen, wo insgesamt acht Männer über sie hergefallen sind (2).

Gruppenvergewaltigungen hat es schon immer gegeben – werden die Grünen jetzt sagen. Stimmt – aber eben deutlich seltener. Früher wurde über eine Handvoll Fälle pro Jahr berichtet – heute sind es 250. Aktuelle Beispiele: Biberach. Opfer ist ein 14-jähriges Mädchen. Tatverdächtig fünf Männer. Ulm: das Opfer ebenfalls 14 Jahre alt, vier Tatverdächtige. Düsseldorf: das Opfer ist 22 Jahre alt, ebenfalls vier Tatverdächtige. Krefeld: zwei Opfer, tatverdächtig fünf Männer im Alter zwischen 24 und 29 Jahren. Freiburg: Opfer 18 Jahre alt, tatverdächtig elf (!) Männer. Mülheim an der Ruhr: Opfer 18 Jahre alt, tatverdächtigt fünf Jugendliche und Kinder im Alter zwischen 12 und 14 Jahren (3).

Auffällig: viele Täter haben Migrationshintergrund (3). Die Presse verschweigt das meist. In der Zeitung liest man dann von „Männern“ oder „jungen Männern“. In einigen Fällen wird gleich im ersten Bericht die Nationalität angegeben: deutsch. Dann kann man relativ sicher sein, dass es sich um einen Passdeutschen mit Migrationshintergrund handelt. Das wird spätestens dann deutlich, wenn der Name genannt wird: Abdul M. oder Hamdi A. Und wenn die Medien nach einem Flüchtigen fahnden, wird die Kleidung immer exakt und detailreich beschrieben (rot-weißes T-Shirt mit langen Armen, kurze blaue Hose, hüftlange Lederjacke, weiß-gelbe Turnschuhe). Was aber meist fehlt, sind Hinweise auf die ethnische Zugehörigkeit (rassistisch).

Unter den Angeklagten in Freiburg sind neben einem Deutschen acht Syrer, ein Iraker und ein Algerier. In einem Fall kommen die Tatverdächtigen aus Brasilien, Marokko und Angola, in einem anderen aus Afghanistan, dem Irak und Iran. Und in weiteren Fällen stammen sie aus Bulgarien und Syrien. Die Zahl der Tatverdächtigen im Bereich „Straftaten gegen die sexuelle Selbstbestimmung“ stieg von 5.258 im Jahr 2017 auf 6.046 im Jahr 2018. Der Anteil der Zuwanderer bei diesen Delikten liegt bei 16 Prozent. Die Vermutung liegt nahe, „dass es bei manchen Männern aus der sehr heterogenen Gruppe der Zuwanderer kriminogene Faktoren gibt“. Mögliche Ursachen: „Gewalterfahrung, Gewaltakzeptanz, Machokultur“ (3).

Der Kriminologe Christian Pfeiffer sieht die Problematik, wenn er darauf verweist, „dass in islamisch-konservativ geprägten Ländern eine schlichte Macho-Kultur vorherrscht, die wir ungewollt importieren“. Die jungen Männer hätten in ihrer Heimat gelernt, „dass Frauen sich zu fügen haben“. Aufgabe des aufnehmenden Landes sei es, diese Denkstrukturen aufzubrechen: „Es muss diesen Kerlen von vornherein klar gemacht werden, dass Frauen bei uns selbstbestimmt und gleichberechtigt sind“ (3).

Leicht gesagt – aber oft unmöglich. Dies wird deutlich an den vielen Fällen, in denen Zuwanderer auch nach jahrzehntelangem Aufenthalt in diesem Land nicht angekommen sind. So wie z.B. das aus Pakistan stammende Elternpaar, das seine Tochter tötete, weil sie einen Freund hatte. Beide lebten seit mehr als 20 Jahren in Deutschland, sind deutsche Staatsbürger, benötigten vor Gericht aber einen Dolmetscher (4).

Ihr Rainer Rahn
Landtagsabgeordneter

(1) https://www.tz.de/welt/biberach-gruppen-vergewaltigung-maenner-maedchen-14-alkohol-drogen-missbrauch-straftat-zr-13246516.html

(2) https://www.derwesten.de/staedte/essen/essen-gruppenvergewaltigung-maedchen-trifft-mann-an-hauptbahnhof-alptraum-gericht-id227740011.html

(3) https://www.focus.de/politik/gerichte-in-deutschland/neuer-fall-in-baden-wuerttemberg-sd_id_11363942.html

(4) https://www.nwzonline.de/panorama/eltern-toeten-tochter-weil-sie-sex-vor-der-ehe-hatte_a_6,0,925018129.html

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