Höhepunkt einer Krimigranten-Karriere – Nach u.a. Schutzgelderpressung, Körperverletzung, Sachbeschädigung: Mord an der Bahnsteigkante!

Guten Morgen liebe Hessen,

Mord und Totschlag gab es schon immer. Aber meist war beim Täter ein eindeutiges – und oft auch nachvollziehbares – Motiv für die Tat erkennbar: Eifersucht, Rache, Habgier oder der Kampf ums Revier. Immer öfter werden wir aber mit Taten konfrontiert, die nicht nachvollziehbar sind.
Zum Beispiel titelte vor einigen Tagen die BILD: „Er stieß Anja N. (†34) vor einfahrenden Zug – Staatsanwalt: Bahnsteig-Killer tötete aus Mordlust“. Was war passiert? Am Samstagmorgen fährt gegen 08.45 am Bahnhof Voerde (Kreis Wesel) am Niederrhein der RE19 mit Ziel Düsseldorfer Hauptbahnhof ein. Der „Killer von Bahnsteig 1“ stößt eine ihm völlig unbekannte Frau direkt vor den einfahrenden Zug. Sie stirbt sofort (1).

Bei dem festgenommenen Tatverdächtigen handelt es sich um einen in Deutschland geborenen kosovarischen Serben, der immer wieder durch brutale Taten auffiel, u.a. durch Schutzgelderpressung, Körperverletzung, Sachbeschädigung und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte. Seit 2018 trat er mehr als 20 mal polizeilich in Erscheinung (2). Außerdem habe er sich auffällig verhalten und seine Nachbarn „terrorisiert“ (3). Im Polizeibericht war zunächst von einem „polizeibekannten 28-Jähriger aus Hamminkeln“ die Rede. Weitere Ausführungen in diesem Bericht betrafen die seelsorgerische Betreuung des Lokführers und der Zeugen und der bis auf Weiteres eingerichtete Schienenersatzverkehr (4).

Immerhin berichtete die Presse überhaupt über den Vorfall, auch die NZZ oder die Kronen-Zeitung. Die öffentlich-rechtlichen Sender schwiegen sich dagegen aus. Vermutlich, weil es sich um ein Ereignis von „lokalem Interesse“ handelt. Wer kennt schon den Bahnhof Voerde oder den Ort Hamminkeln?

Was aber viele besorgte Bürger bei dieser – oder den vielen ähnlich lautenden – Meldungen interessiert: hätte die Tat verhindert werden können? Den Berichten ist zu entnehmen, dass der mutmaßliche Täter der Polizei bekannt ist, da mehrfach vorbestraft. Nachbarn des Ortes berichten, er habe seine Umgebung terrorisiert und das „ganze Dorf“ schikaniert. Dort – so die BILD-Zeitung – sei er kein Unbekannter. Es gibt kaum jemand, der nicht schon einen seiner Ausraster miterlebt hätte. Eine Anwohnerin: „Er steht oft halb nackt am Fenster, pöbelt rum. Noch schlimmer ist es, wenn er vor dem Haus ist, dann traut man sich nicht mehr mit Kindern auf die Straße“. Am 30. März drangen er und sein älterer Bruder in das Haus eines alten Ehepaares ein und bedrohten die Bewohnerin (88) und ihren Mann (98). Viele Male sei die Polizei wegen des Serben gerufen worden und angerückt. Passiert ist nichts. Ein Nachbar: „Trotzdem ist er immer wieder rausgekommen und war am nächsten Tag wieder hier. Wir haben schon befürchtet, dass erst etwas ganz Schreckliches passieren muss, bevor sie ihn einsperren“ (5).

Warum – so fragt sich der besorgte Bürger – lief der Tatverdächtige noch frei herum. Warum wurden die Behörden nicht längst aktiv, indem sie den Multikriminellen einsperren und anschließend ausweisen. Die rechtlichen Möglichkeiten sind vorhanden. Aber es ist wie bei zahllosen anderen Fällen auch: niemand möchte den Eindruck des Rassisten und Fremdenfeindes erwecken und als Gegner der bunten Vielfalt dastehen. Offensichtlich ist es den Behörden und der Justiz wichtiger, nicht als Fremdenfeinde dazustehen als die Bürger vor multikriminellen Zuwanderern zu schützen.

Ihr Rainer Rahn
Landtagsabgeordnter

(1) https://www.bild.de/regional/ruhrgebiet/ruhrgebiet-aktuell/voerde-haftbefehl-bahnsteig-killer-toetete-aus-mordlust-63435444.bild.html
(2) https://www.bild.de/bild-plus/regional/ruhrgebiet/ruhrgebiet-aktuell/voerde-gleiskiller-soll-schutzgeld-erpresst-kinder-attackiert-haben-63473816,view=conversionToLogin.bild.html
(3) https://www.focus.de/panorama/welt/toedliche-tat-in-voerde-mann-stoesst-frau-vor-zug-haftbefehl-wegen-mordes-erlassen_id_10945934.html
(4) https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/50510/4328104
(5) https://www.bild.de/bild-plus/regional/ruhrgebiet/ruhrgebiet-aktuell/voerde-bahnsteig-killer-schikanierte-ganzes-dorf-63437308,view=conversionToLogin.bild.html

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