IM BENZ MIT ÜBER 100 KMH DURCH INNENSTADT: Irakischer Fahranfänger (18) rast Mutter (55) von zwei Kindern tot

Guten Morgen liebe Hessen,

Kürzlich titelte die BILD: „Unfall in Dresden – Fahranfänger (18) fährt Radfahrerin (55) tot“. Ein Fahranfänger überholte in seinem silbernen Mercedes auf den Straßenbahngleisen eine Kolonne wartender Autos. Dabei übersah er eine Radfahrerin (55), die links abbiegen wollte. Die Radfahrerin, Mutter von zwei Kindern, starb noch an der Unfallstelle. Ein Unfall, wie er sich leider fast täglich auf deutschen Straßen ereignet. Insoweit scheinbar nichts Besonderes.

Am darauffolgenden Tag bringt die BILD die Details zum Unfall. Titelzeile: „PS-Protz Zoro ging es nicht schnell genug“. Und dann ein Bild des Unfallfahrers: „Unfallfahrer Zoro T. (18) posiert für ein Foto am Steuer eines Mercedes. Seinen Führerschein hatte er erst seit acht Wochen“. Und ein Bild des Unfallwagens: ein silberner Mercedes E320 CDI (204 PS) mit herausgerissenem Kotflügel, zertrümmerter Windschutzscheibe und eingedrücktem Dach. Und auch ein Foto des Fahrrades, das in mehrere Teile zerlegt wurde: Gabel, Lenker, Vorderrad sind abgerissen (2). Diese Schäden sind für einen Unfall in der Stadt (erlaubte Geschwindigkeit 50 kmh) schon ungewöhnlich. Der Unfallermittler geht bei dem Unfallfahrer von einer Geschwindigkeit von mehr als 100 kmh aus, die Radfahrerin hatte „keine Überlebenschance“. „Wäre das Auto langsamer gefahren, hätte sie vielleicht überlebt, vielleicht hätte sogar der Unfall gar nicht stattgefunden“ – so der Unfallforscher (2).

Und auch zum Fahrer liefert die BILD weitere Details: es ist der 18-jährige Zoro T., Fahranfänger und PS-Protz. Erst seit wenigen Wochen ist der Iraker im Besitz eines Führerscheins, aber bereits auffällig geworden: „Im Internet veröffentlichte er ein Video von einer Autofahrt durch die Stadt bei Tempo 120! Auf Bildern posiert er stolz mit verschiedenen Limousinen“ (3). Und am Unfalltag fährt er an einer fahrenden Kolonne Autos vorbei, obwohl hier Überholverbot herrscht – und selbstverständlich auch viel zu schnell.

In jedem Fall stellen sich dem Leser zahlreiche Fragen. Warum lebt der Iraker überhaupt in Deutschland (Schutzsuchender?). Wie viele andere Jugendliche seines Kulturkreises scheint er sich über PS-starke Fahrzeuge zu definieren, mit denen er sich mit überhöhter Geschwindigkeit fortbewegt. Und dabei handelt es sich natürlich nicht um ein Fahrzeug aus heimatlicher irakischer Produktion, sondern um ein Fabrikat aus dem Hause Daimler-Benz, BMW oder Audi.

Und dann folgt am Ende des Berichts natürlich der unvermeidliche Hinweis auf den traumatisierten Täter. Ein Bekannter des Unfallfahrers sagt zu BILD: „Der Junge braucht psychologische Hilfe. Er will nicht darüber sprechen, was passiert ist. Wir wollen uns mit einem Anwalt treffen“ (3). Ob die Familie des Opfers psychologische Hilfe benötigt, steht nicht in der BILD. Und ob sie anwaltliche Unterstützung benötigt, auch nicht. Vielleicht kann die Familie sich das finanziell nicht leisten. Dem jugendlichen Raser wird sicher ein Anwalt (oder auch mehrere) auf Kosten des Steuerzahlers gestellt.

Man kann sich leicht vorstellen, wie es weitergeht: die weiteren Untersuchungen ergeben, dass der 18-jährige von der Fluchterfahrung schwer traumatisiert war. In Deutschland wurde er nicht akzeptiert, sondern diskriminiert und Opfer des antimuslimischen Rassismus. Was zu einer schweren psychischen Erkrankung geführt hat. Und natürlich ist er deshalb auch schuldunfähig.

Ihr Rainer Rahn
Landtagsabgeordneter

(1) https://www.bild.de/regional/dresden/dresden-aktuell/unfall-in-dresden-radlerin-55-von-mercedes-erfasst-tot-67238630.bild.html

(2) https://www.bild.de/bild-plus/regional/dresden/news-inland/dresden-unfall-die-radfahrerin-hatte-keine-ueberlebenschance-67291794.bild.html

(3) https://www.bild.de/bild-plus/regional/dresden/dresden-aktuell/unfall-dresden-ps-protzer-18-rast-radfahrerin-tot-67279786.bild.html

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