Importierte Gewalt und Intoleranz: Abgelehnter Asylbewerber schlägt „Trans-Mann“ tot

Guten
Morgen liebe Hessen,

Auf
dem diesjährigen Christopher Street Day in Münster kam es zu einem tragischen
Vorfall. Ein Zuschauer – Nuradi A. – hatte lesbische Frauen aggressiv
attackiert und beleidigt. Ein weiterer Zuschauer – der 25-jährige „Trans-Mann“ Malte
C. – griff ein und forderte Nuradi auf, seine Beleidigungen zu unterlassen.
Daraufhin schlug ihm Nuradi A. unvermittelt ins Gesicht, so dass er das
Bewusstsein verlor und mit dem Hinterkopf auf dem Asphalt aufschlug. Malte C.
wurde sofort in eine Klinik gebracht, verstarb dort jedoch einige Tage später,
ohne das Bewusstsein wiedererlangt zu haben (1).

Der
Tatverdächtige Nuradi A. (20) ist russischer Staatsbürger und abgelehnter
Asylbewerber. Er kam vor 8 Jahren mit seiner Mutter aus Russland nach
Deutschland. Nachdem sein Asylantrag abgelehnt worden war, erhielt er einen Aufenthaltstitel,
der zuletzt bis zum Sommer 2023 verlängert wurde. Als Grund wurde die
Kriegssituation in Russland angegeben. Dabei war Nuradi A. für die Behörden
kein Unbekannter. Er hatte eine umfangreiche Polizeiakte und war mehrfach wegen Betäubungsmitteldelikten aufgefallen. Die
Verfahren wurden immer eingestellt. Zuletzt verurteilte ihn das Amtsgericht
Münster wegen Körperverletzung zu einer Jugendstrafe (1).

Der Tatverdächtige
Nuradi A. war zunächst vom Tatort geflohen, konnte aber einige Tage später
festgenommen werden. Bei seiner Vorführung vor dem Haftrichter äußerte er sich
nicht zur Tat (2). Der Haftrichter erließ einen Haftbefehl wegen des Verdachts
der Körperverletzung mit Todesfolge. Als Haftgründe wurden Flucht- und
Wiederholungsgefahr angenommen (1). Der ermittelnde Staatsanwalt äußerte sich
zunächst nicht zur Nationalität des Tatverdächtigen, da „kein Zusammenhang“
zwischen der Nationalität und der mutmaßlichen Tat zu sehen sei (3). Aber ganz
sicher besteht ein Zusammenhang zwischen der Toleranz der Behörden und der
Justiz gegenüber kriminellen Einwanderern und der Tat. Aufgrund seiner
kriminellen Aktivitäten hätte der abgelehnte Asylbewerber längst in die Heimat
abgeschoben werden müssen.

Kulturstaatsministerin
Claudia Roth (Grüne) äußerte sich auf Instagram zu dem Fall: „Der Täter dieses
grausamen Hassverbrechens muss zügig zur Verantwortung gezogen werden (…) Das
ist die traurige Folge von zunehmender Queerfeindlichkeit in unserer
Gesellschaft, die viel zu oft tödlich endet“ (2). Die Tat ist weniger die Folge
von zunehmender Queerfeindlichkeit, sondern von zunehmender Ignoranz gegenüber
kriminellen Zuwanderern. Jeder Kriminelle kann völlig ungehindert nach
Deutschland einreisen und sich im Land beliebig lang aufhalten – und das mit
großzügiger finanzieller Unterstützung durch die Behörden. Und selbst wenn ein
Zuwanderer vielfach kriminell wird, werden meist nur Bewährungsstrafen
ausgesprochen oder – wie im Fall des Tatverdächtigen – die Verfahren
eingestellt. Das Verhalten der Justiz ermuntert Kriminelle geradezu, weitere
Straftaten zu begehen, da sie folgenlos bleiben, während ähnliche Taten in der
Heimat meist mit schweren Strafen belegt werden. In seiner Heimat Russland
wären dem Tatverdächtigen bei wiederholtem Drogenhandel eine langjährige Haftstrafe
in einem Zuchthaus sicher gewesen. In Deutschland wird er aber vermutlich nur
wegen Körperverletzung mit Todesfolge nach dem Jugendstrafrecht verurteilt
werden. Ergebnis: vermutlich maximal zwei Jahre im Jugendknast mit Entlassung
auf Bewährung nach einem Jahr.

Ihr Rainer
Rahn

Landtagsabgeordneter

(1) https://www.bild.de/bild-plus/regional/westfalen/news-inland/trans-mann-malte-25-totgeschlagen-als-er-frauen-helfen-wollte-81210878.bild.html

(2) https://www.tagesschau.de/inland/csd-muenster-101.html

(3) https://www.tagesspiegel.de/gesellschaft/queerspiegel/toedliche-attacke-in-muenster-tatverdaechtiger-muss-nach-angriff-beim-csd-in-untersuchungshaft/28653168.html

(4) https://www.sueddeutsche.de/panorama/christopher-street-day-muenster-mann-niedergeschlagen-tot-1.5649703

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