(K)ein modernes Märchen aus 1001 Nacht: Flucht nach Deutschland, Hassentwicklung, Verbrechen, Psychatrie, lebenslange Versorgung

Guten Morgen liebe Hessen,

Wenn Zuwanderer in Deutschland schwere Straftaten – insbesondere Tötungsdelikte – begehen, wird immer sofort die Vermutung geäußert, der Täter sei psychisch krank. Denn das erspart die Suche nach einem rational nachvollziehbaren Motiv für die Tat. Und ein solches könnte z.B. in einer allgemeinen Ablehnung westlicher Lebensweise liegen oder in einem religiös motivierten Auftrag, Personen umzubringen, die nicht der eigenen Religion angehören oder diese sogar ablehnen. Die intensive Suche nach einer psychischen Störung erfolgt aber nicht nur bei solchen Zuwanderern, die eine Tat vollendet haben, sondern auch bei jenen, die die Tat „nur“ geplant haben, aber aus irgendwelchen Gründen nicht ausführen konnten. So wie z.B. jener Ali Reza K. aus Afghanistan, der in München einen Anschlag geplant hatte. Ali Reza K. war 2011 nach Deutschland gekommen und hatte seinerzeit als Grund für seine Flucht „Gewalt innerhalb seiner Familie“ angegeben, weil er von seinem Vater mehrfach geschlagen worden war. Selbst wenn das stimmen sollte: sicher kein Grund, über tausende von Kilometern und zahlreiche Ländergrenzen in ein völlig fremdes Land zu „flüchten“. Um dem gewalttätigen Vater zu entgehen, hätte es ausgereicht, zu Freunden oder Verwandten im Nachbarort zu fliehen. Selbstverständlich wurde der Schutzsuchende“ nicht als Flüchtling anerkannt, durfte aber dennoch in Deutschland bleiben, da nach Afghanistan niemand abgeschoben wird (1).

Im Mai 2020 attackierte der „Schutzsuchende“ unter Allahu-akbar-Rufen vier Autofahrer in München mit einem Schlachtermesser, um ein PS-starkes Fahrzeug in seine Gewalt zu bringen. Mit diesem wollte er dann in der Fußgängerzone ein Massaker mit möglichst vielen Opfern anrichten. Seine Begründung: er wolle sich an Christen rächen, weil die Mafia aus Christen besteht. Offensichtlich hatte er die Vorstellung, seine Familie sei von der italienischen Mafia getötet und seine Schwester von dieser entführt worden. Derzeit steht der Tatverdächtige vor einem Münchner Gericht. Der Täter leidet vermutlich unter einer paranoiden Schizophrenie, hat Wahnvorstellungen und hat seine Tat mutmaßlich im Zustand verminderter oder aufgehobener Schuldfähigkeit begangen. Er war bereits mehrfach in psychiatrischen Fachkliniken behandelt worden – u.a. in der therapeutischen Gruppe für schwer traumatisierte Flüchtlinge eines Caritas-Jugendhauses in München. Der Heimleiter erklärte als Zeuge vor Gericht, der Angeklagte sei direkt aus der geschlossenen Psychiatrie in seine Einrichtung gekommen. Bereits bei kleinsten Anlässen sei der Beschuldigte ausgerastet und gewalttätig geworden. Im September 2019 hatte er in der Küche der Einrichtung ein langes Messer an sich genommen und wollte seinen Nachbarn damit töten. Ein Mitbewohner konnte ihn jedoch im letzten Moment zurückhalten. Nach seiner Verhaftung äußerte Ali Reza sein Bedauern darüber, dass ihm das Massaker misslungen war und er niemanden töten konnte: „Schade, dass es nicht geklappt hat!“ (1).

Ein Fall von vielen: ein angeblich in seiner Heimat Verfolgter flieht – aber nicht ins sichere Nachbarland, sondern durch zahllose Länder und Grenzen in ein tausende Kilometer entferntes Land mit einer völlig anderen Kultur, auf deren Bewohner er einen Hass entwickelt und die er deshalb in möglichst großer Zahl umbringen will. Und das „Gastland“ alimentiert ihn über Jahre und Jahrzehnte, gewährt ihm Unterkunft und Verpflegung, Anwälte und medizinische Versorgung. Und da das Gastland ihn nicht in seine Heimat abschieben will, bleibt er sein Leben lang in Deutschland.

Ihr Rainer Rahn
Landtagsabgeordneter

(1) https://www.focus.de/politik/deutschland/prozess-um-vereitelten-anschlag-muenchner-terror-planer-lacht-im-polizeiauto-schade-dass-es-nicht-geklappt-hat_id_13489246.html

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