KLIMA-NOTSTAND – Hauptursache: Überbevölkerung

Guten Morgen liebe Hessen,

Seit einigen Wochen ist es ruhig um Greta geworden. Und auch die Klimahysterie hat etwas nachgelassen. Vielleicht liegt es einfach daran, dass es Herbst geworden ist und die Temperaturen inzwischen unter 25 Grad. Aber das Thema ist immer noch präsent. Und CO2 immer noch der Feind Nummer 1. Dabei handelt es sich um eine natürliche Substanz, die es schon seit langem auf der Erde gibt und die Teil eines natürlichen Kreislaufs ist: bei allen Verbrennungsprozessen entsteht CO2, das von Pflanzen aufgenommen und im Rahmen der Photosynthese unter dem Einfluss der Sonnenenergie u.a. zu molekularem Sauerstoff wird. Dieser wird dann bei Verbrennungsprozessen wieder zu CO2 usw.

Steht man auf dem Standpunkt, dass das bei anthropogenen Verbrennungsprozessen entstehende CO2 negative Auswirkungen hat – etwa auf das Weltklima – so wäre die logische Konsequenz, die Produktion dieses CO2 zu reduzieren. Hierzu stehen grundsätzlich verschiedene Möglichkeiten zur Auswahl: entweder man reduziert das pro Kopf produzierte CO2 oder die Zahl der Emittenten. Oder beides.

Tatsächlich passiert das genaue Gegenteil: die Zahl der Menschen auf dem Planeten nimmt ständig zu und hat sich alleine in den letzten 70 Jahren etwa verdreifacht. In Afrika nimmt die Bevölkerung pro Woche um eine Million Menschen zu. Das ist aber noch nicht alles. Der CO2-Ausstoß pro Person nimmt im Schnitt ebenfalls deutlich zu. Ursache ist u.a. die zunehmende Mobilisierung (=Motorisierung) in Entwicklungs- und Schwellenländern, v.a. in China und Indien, aber auch in Afrika. Daher ist die persönliche CO2-Bilanz des Einzelnen (CO2-Fußabdruck) in Industrieländern wie Deutschland um ein Mehrfaches höher als in Entwicklungsländern. Aber die Entwicklungsländer holen auf – jedenfalls soweit es den Menschen gelingt, sich einen gewissen Wohlstand zu sichern, z.B. Heizung oder Klimaanlage, Auto statt Fahrrad usw. Oder man wandert einfach in ein Industrieland ein. Wer z.B. von Afrika nach Deutschland migriert, ändert mit dem Grenzübertritt schlagartig seine persönliche CO2-Bilanz. Er wohnt in einer geheizten Wohnung, verbraucht Güter, die unter CO2-Emission hergestellt wurden und fährt mit Bahn oder Auto. Und verursacht somit ein Mehrfaches an CO2 als in seiner Heimat.

Damit wird deutlich: unterstellt man, das anthropogene CO2 hat tatsächlich einen Einfluss auf das Klima und verursacht eine zunehmende Erderwärmung mit negativen Auswirkungen, so wäre eine Reduzierung der CO2-Emissionen sinnvoll und geboten. Und diese Reduzierung wäre nur durch eine Begrenzung der Anzahl der auf dem Planeten lebenden Menschen erreichbar – d.h. durch eine strikte Geburtenkontrolle. Dieses Ziel ist jedoch aus verschiedenen Gründen nicht realisierbar. Abgesehen davon, dass fast alle Religionen möglichst zahlreichen Nachwuchs propagieren (z.B. 1. Mose 9:7), ist dies auch vielfach politisch gewollt, um Einfluss zu sichern: Erdoğan: „Macht fünf Kinder, nicht drei“ (1).

Solange sich daran nichts ändert, sind alle anderen Maßnahmen zur CO2-Reduzierung sinnlos – soweit sie das nicht ohnehin sind.



Ihr Rainer Rahn
Landtagsabgeordneter

(1) https://www.zeit.de/politik/ausland/2017-03/recep-tayyip-erdogan-kinderkriegen-

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