Klimahysteriker blenden Realität aus: Auch komplett deindustralisiertes Deutschland würde am Klima..

Guten
Morgen liebe Hessen,

Der „Klimaschutz“ ist inzwischen in
Deutschland zum Staatsziel Nummer eins erhoben worden. Alle Maßnahmen der
Regierung haben sich diesem Ziel unterzuordnen. Und dabei geht es nicht nur um
das Klima in Deutschland oder der EU, sondern um das Weltklima, das als
existenzbedrohende Gefahr wahrgenommen wird. Tatsächlich ändert sich das Klima
derzeit. Die Aufzeichnungen der vergangenen 150 Jahre zeigen, dass es derzeit
wärmer wird und eine Tendenz zur Zunahme extremer Wetterereignisse besteht. Das
ist aber nichts Neues. Das Klima ändert sich seit dem Bestehen der Erde, also
seit fast 5 Milliarden Jahren. Es gab schon immer Kalt- und Warmperioden – und
das lange vor dem Auftreten des Menschen.

Dennoch
behaupten die links-grünen Klimahysteriker, der aktuelle Klimawandel sei
ausschließlich menschengemacht und Folge des CO2-Anstiegs in der Erdatmosphäre
und ziehen daraus die Schlussfolgerung, mit einer Reduzierung der
CO2-Emissionen sei das „Problem“ zu lösen. Ziel dabei ist es, bis zu einem bestimmten
Zeitpunkt die CO2-Emissionen auf null zu bringen – und das weltweit. Dabei ist
hier bereits die Ausgangshypothese falsch. Die Höhe der CO2-Emissionen
beeinflusst sicher das Klima, ist aber nur einer
von zahlreichen – und vielfach noch unbekannten – Faktoren, die das tun.
Insoweit ist die einem simplen Dreisatzdenken entspringende Vorstellung falsch,
man müsse nur die CO2-Emissionen abstellen und schon würde sich das Klima nicht
verändern.

Aber auch die
Vorstellung, man könne weltweit alle Verbrennungsprozesse einstellen, ist
absurd. In zahlreichen Ländern werden derzeit – und auch zukünftig – sogar
vermehrt Verbrennungsprozesse stattfinden, z.B. durch Inbetriebnahme neuer
Kohlekraftwerke. Was die Klimahysteriker aber bislang nie thematisiert haben:
wenn tatsächlich das anthropogene CO2 Ursache der Klimaveränderungen ist, liegt
eine wesentliche Ursache in der Zunahme der Weltbevölkerung. Denn in der
Vergangenheit hat nicht nur die Menge des pro Person emittierten CO2 zugenommen,
sondern vor allem die Zahl der Menschen. Vor 80 Jahren gab es auf der Erde 2
Milliarden Menschen, heute sind es viermal so viel. Somit kann ein wesentlicher
Grund für die Emissionen nicht beseitigt werden.

Ebenso ist die
Vorstellung der Grünen absurd, Deutschland könne das Problem des Klimawandels
alleine lösen. Deutschland stellt etwa ein Prozent der Weltbevölkerung und ist
für zwei Prozent der CO2-Emissionen verantwortlich. Selbst wenn ab sofort in
Deutschland kein CO2 mehr freigesetzt würde, würde dies am Klima nichts ändern.
Fazit: wenn man erkannt hat, dass eine Entwicklung nicht zu ändern ist, muss
man versuchen, deren negative Folgen zu beherrschen. Das ist vermutlich
grundsätzlich möglich und wäre auch realisierbar. Aber damit beschäftigen sich
die verantwortlichen Politiker nicht.

Ihr
Rainer Rahn

Landtagsabgeordneter

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