Kritik an Antidiskriminierungsbeauftragter Ataman – „linke Aktivistin“, „Hasspredigerin“

Guten
Morgen liebe Hessen,

Nachdem
Rassismus und Diskriminierung als eines der drängendsten Probleme unserer Zeit
identifiziert wurden, soll im Bundeskabinett die Position einer
Antidiskriminierungsbeauftragten besetzt werden – selbstredend mit einer Frau
mit Migrationshintergrund. Vorgeschlagen wurde von den Grünen die Publizistin
Ferda Ataman.

Ataman
verwendete wiederholt die Bezeichnung „Kartoffel“ für Deutsche ohne
Migrationshintergrund. Vor einigen Jahren hatte sie dem von dem seinerzeitigen
Innenminister Horst Seehofer (CSU) geführten Heimatministerium unterstellt,
„vor allem Symbolpolitik für potentielle rechte Wähler“ zu betreiben (1). Nach
den Vorstellungen Ferda Atamans ist Deutschland rassistisch – insbesondere die
dort lebenden alten weißen Männer. Opfer dieses Rassismus sind grundsätzlich
Migranten, die von ihr als homogene Opfergruppe wahrgenommen werden. Kritik am
Islam wird von ihr automatisch als rechts und islamophob bezeichnet. Nach
Auffassung ihres Vereins der „neuen Medienmacher“ sind Begriffe wie
„Ehrenmord“, „muslimischer Antisemitismus“, „politischer Islam“ und
„Integration“ rassistisch und dürfen daher nicht benutzt werden (2). Im
Zusammenhang mit der Corona-Pandemie spekulierte sie öffentlich darüber, „welche
Bevölkerungsgruppen in Krankenhäusern zuerst behandelt werden, wenn die
Beatmungsgeräte knapp werden“ und legte nahe, dass in Deutschland bei einer
Triage bevorzugt Deutsche behandelt würden. Der Integrationsforscher Ruud
Koopmanns bezeichnete Ataman daraufhin als „eine Haßpredigerin, die sich
wirklich für keine, sei sie noch so schäbige Unterstellung schämt“ (3). Auffällig
war, dass Ataman ihre zahlreichen Twitter-Beiträge kürzlich löschte. Vermutlich
wollte sie nicht mit deren Inhalt konfrontiert werden. Die Frage der
BILD-Zeitung nach den Gründen beantwortete sie nicht (4).

Die
Berufung Atamans löste heftigen Protest – vor allem bei der CDU – aus. CSU-Abgeordnete
Andrea Lindholz führte hierzu aus: „Frau Atamann fiel bisher vor allem mit
plumpen Provokationen und harter linker Ideologie auf“. CDU-Innenpolitiker
Christoph de Vries zweifelt daran, dass „eine Frau, die diskriminierende
Bezeichnungen für Deutsche völlig in Ordnung findet“, für den
Antidiskriminierungs-Job geeignet ist. Der parlamentarische Geschäftsführer der
CSU-Landesgruppe – Stefan Müller – , bezeichnet Ataman als „linke Aktivistin“,
die „in ein vom Steuerzahler alimentiertes Regierungsamt gehoben“ werde. Sie
sei „bisher vor allem mit verbalen Ausfällen gegenüber Menschen ohne
Migrationshintergrund aufgefallen“ und eine „krasse Fehlbesetzung“ für das Amt.
Grünen-Politiker loben daher die Entscheidung. Der Queer-Beauftragte der
Bundesregierung – Sven Lehmann – bezeichnete Ataman als „starke Stimme für
Vielfalt und gegen Diskriminierung“ (4).

Was
die Bürger von Ataman am wenigsten erwarten können, ist ein Kampf gegen
Rassismus und Diskriminierung. Die Antidiskriminierungsbeauftragte wird die
Gesellschaft weiter spalten wie kaum jemand in der Bundesregierung, weil sie ein
klares schwarz-weiß-Denken vorgibt: wer bio-deutsch und weiß ist, ist automatisch
Rassist, wer Migrant und/oder dunkelhäutig ist, ist verfolgtes Opfer.

Ihr Rainer Rahn
Landtagsabgeordneter

(1) https://zeitung.faz.net/webreader-v3/index.html#/469390/4

(2) https://www.focus.de/politik/deutschland/kolumne-von-ahmad-mansour-ferda-ataman-das-abstruse-weltbild-unserer-neuen-anti-hass-beauftragten_id_107972725.html

(3) https://jungefreiheit.de/politik/deutschland/2022/ataman-journalistin/

(4) https://www.bild.de/politik/ausland/politik-ausland/sie-verspottete-deutsche-als-kartoffeln-aktivistin-soll-beauftragte-fuer-antidis-80413000.bild.html

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