Mehrere Passanten durch Asylbewerber aus Afghanistan verletzt = Urteil: 3 bzw. 2,5 Jahre Haft

Guten Morgen liebe Hessen,

Im Februar 2019 attackierten junge Männer in Regensburg wahllos Passanten. Vier Personen wurden verletzt, einer von ihnen schwer. Ein Opfer – ein 53-jähriger Mann – erlitt bei dem Angriff leichte Verletzungen, ein 75-jähriger Rentner erlitt einen Knochenbruch. Die Tatverdächtigen, zwei afghanische Asylbewerber im Alter von 18 und 19 Jahren, wurden festgenommen (1).

Vor wenigen Tagen fand die Gerichtsverhandlung gegen die beiden Asylbewerber statt. Die zuständige Staatsanwältin sagte, die „immense Gewalt“ der beiden Asylbewerber habe das Sicherheitsgefühl der ganzen Stadt beeinträchtigt. Einer der Angeklagten – Muschtaba H (19) – flüchtete im Juli bei einem Termin im Münchner Konsulat Afghanistans aus dem Polizei-Gewahrsam durch einen Sprung aus dem Toiletten-Fenster. Im September hatte er dann in Slowenien unter falscher Identität erneut Asyl beantragt und wurde dann nach Deutschland abgeschoben (2).

Das Gericht rekonstruierte die Tat. Zunächst beleidigten die Tatverdächtigen einen 54-jährigen Passanten. Anschließend verprügelten sie ihn mit Fäusten und einer Glasflasche verprügelt. Der Angeklagte Muschtaba H. konnte sich angeblich an nichts erinnern. Das nächste Opfer war ein 75-jähriger Rentner, dem die Angeklagten im Vorübergehen einen Schlag ins Genick verpassten. Er erlitt einen Oberschenkelhalsbruch, lag zehn Tage im Krankenhaus und bis heute nicht voll gehfähig. Muschtaba H. verhöhnte sein Opfer: „Ich wusste gar nicht, ob das ein Mensch war, was ich da gestreift hatte. Ich habe ihn nicht bewusst berührt“. Zuletzt wurde ein 49-jähriger Geschäftsmann zu Boden geprügelt. An ihn erinnert sich Muschtaba H. noch: „Er hat Mohammed beschimpft und beleidigt. Da habe ich ihm einen Fuß gestellt. Ich habe in dem Moment nicht klar denken können“ (2).

Die klassische Standard-Begründung für Gewaltanwendung von Angehörigen der Religion des Friedens: das Opfer hat Mohammed beleidigt. Das rechtfertigt die Anwendung von Gewalt und sogar die Tötung des Beleidigers. So gesehen hat das Opfer nochmal Glück gehabt. Und Muschtaba H. hat noch eine weitere Erklärung parat: „Ich hatte familiäre Probleme, habe zwei Flaschen Wodka getrunken und Marihuana geraucht“ (2). Da kann es schon einmal vorkommen, dass man ausrastet. Beide Täter sind selbstverständlich bereits früher mit der Justiz in Kontakt geraten. Muschtaba H. erhielt 2016 für eine gefährliche Körperverletzung nur eine richterliche Weisung mit 90 Arbeitsstunden und drei Suchtberatungsgesprächen. Jetzt wurde er jedoch zu 3 Jahren Haft verurteilt, sein Komplize Mohammad N. 2,5 Jahre (2).

Die Vertreterin des Jugendamts plädierte für eine „längerfristige Therapie“ für Muschtaba H., denn er leide unter Angst um seine vermisste Familie. Die einzig sinnvolle Therapie kann jedoch nur sein: Verbüßung der Haftstrafe – am besten in der Heimat – in jedem Fall aber spätestens nach Haftende Abschiebung dorthin und lebenslange Einreisesperre.

Ihr Rainer Rahn
Landtagsabgeordneter

(1) https://www.br.de/nachrichten/bayern/regensburg-junge-maenner-attackieren-wahllos-passanten,RHDC4RO

(2) https://www.bild.de/bild-plus/regional/muenchen/muenchen-aktuell/regensburg-drei-jahre-knast-schlaeger-19-verhoehnt-opfer-75-66334650.bild.html

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