Meinungsterror von LGBTIQ-Lobbyisten Wissenschaftliche Fakten„gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit“

Guten Morgen liebe Hessen,

Kürzlich erschien in der WELT ein kritischer Gastbeitrag, der verschiedenen Jugendsendungen des Öffentlich-rechtlichen Rundfunks aufdringliche Sexualisierung durch LGBTIQ-Themen vorwarf. Insbesondere wurde kritisiert, dass in den Sendungen die wissenschaftliche Erkenntnis der Zweigeschlechtlichkeit infrage gestellt wird. Die fünf ausgewiesenen Wissenschaftler – Biologen, Mediziner und Psychologen – kritisierten die massive Transgender- und „Geschlechter“-Vielfalts- Propaganda in Kinder- und Jugendsendungen des ÖRR, bei denen „eine kleine Anzahl von Aktivisten mit ihrer ‘woken‘ Trans-Ideologie den ÖRR unterwandert, Falschdarstellungen als vermeintlichen Stand der Wissenschaft verbreitet und das Leben von Kindern und Jugendlichen nachhaltig beschädigt“ hätten (1). Sie forderten daher, zukünftig nur Berichte zu senden, die sich auf biologische Fakten stützen (2).

Bislang war es unbestritten, dass es zwei – und genau zwei – biologische Geschlechter gibt, festgelegt durch die chromosomale Ausstattung. Daneben gibt es den Begriff des „sozialen Geschlechts“, das – unabhängig vom biologischen Geschlecht – Geschlechtsaspekte zusammenfasst, die eine Person in Gesellschaft und Kultur beschreiben. Der Artikel in der WELT, der nur wissenschaftlich unbestreitbare Tatsachen beschreibt, löste in der LGBTIQ-Community eine Welle der Empörung aus. Auch der zuständige Queer-Beauftragte der Bundesregierung – Sven Lehmann (Grüne) – war mit seinem Statement sofort zur Stelle. Er schrieb, der WELT-Beitrag stehe stellvertretend für eine „immer aggressivere Hetze vor allem gegen trans Menschen“, denn „das Pamphlet trieft vor Homo,- und Transfeindlichkeit, ist wissenschaftlich nicht fundiert und arbeitet mit Fake News“. Und weiter: „wer die Idee, es gebe nur zwei Geschlechter, verbreitet, macht sich der gruppenbezogenen Menschenfeindlichkeit schuldig“ (1).

Eine regierungsamtliche Bestätigung, dass die Verbreitung unbestrittener und unbestreitbarer wissenschaftlicher Erkenntnisse ein schweres Verbrechen – „gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit“ – darstellt. Das erinnert an die mittelalterliche kirchenamtliche Verfügung, dass die Erde eine Scheibe ist und jeder, der etwas anderes behauptet, auf den Scheiterhaufen gehört. Da wollte aber der Vorstandsvorsitzende des Springer-Konzerns, zu dem die WELT gehört, keinesfalls landen. Daher distanzierte er sich umgehend von dem in seinem Blatt erschienenen Artikel.

Unter der Überschrift „Unser Haus steht für Vielfalt und Freiheit“ verfasste er ein Entschuldigungsschreiben, in dem er den Gastbeitrag der fünf Gastautoren als „unterirdisch“, „oberflächlich, herablassend und ressentimentgeladen“ und „wissenschaftlich bestenfalls grob einseitig“ bezeichnete. Die Wissenschaftler würden pauschal die öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten für ihre Berichterstattung über transsexuelle Identitäten bei Kindern und Jugendlichen kritisieren und ebenso pauschal implizieren, dass es nur zwei Geschlechtsidentitäten gebe. Für alle, die sich der „LGBTIAQ*-Community“ zugehörig fühlten, sei der Beitrag „eine Verletzung und Zumutung“. Den Autoren unterstellte er eine „reaktionäre Haltung“ (3). Damit unterwirft sich Döpfner in widerlichster Weise dem Meinungsterror von LGBTIQ-Lobbyisten. Aber er hat die Gewissheit, dass er auf der „richtigen“ Seite steht – auf der Seite der Mehrheit.

Ihr Rainer Rahn

Landtagsabgeordneter

(1) https://jungefreiheit.de/kultur/gesellschaft/2022/queer-beauftragte-welt/

(2) https://www.welt.de/debatte/kommentare/plus239113451/Oeffentlich-rechtlicher-Rundfunk-Wie-ARD-und-ZDF-unsere-Kinder-indoktrinieren.html

(3) https://jungefreiheit.de/kultur/medien/2022/welt-fruehsexualisierung-springer/

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