MIGRANTENKINDER SPIELEN IS-HINRICHTUNGEN, Experte: „Je öfter so etwas nachgespielt wird, desto größer war bei den Probanden die Enthemmung.“

Guten Morgen liebe Hessen,

Vor genau zehn Jahren sorgte eine Studie aus Linz/Oberösterreich für Aufregung. Die Studie zeigte, dass fast die Hälfte aller Migrantenkinder nur die dritte Leistungsgruppe der Hauptschule schaffen. Über die Gründe wurde lange diskutiert. Einig war man sich, dass es verschiedene Ursachen gibt: „Für die Migranten ist Deutsch die zweite Sprache, viele haben aber bei der Muttersprache schon Defizite. Viele Migranten haben eine andere Einstellung zur Bildung. Es kommt zu einer geringeren Förderung durch die Eltern“, so eine Schuldirektorin (1).

Ebenso war man sich einig, dass man das Problem nur lösen könne, wenn man bei den Eltern ansetzt: „Die Eltern müssen mitspielen. Man muss auch die Eltern erziehen, wie sie ihre Kinder begleiten können. Viele wollen, dass ihre Kinder gut sind, aber sie wissen nicht, wie sie sie unterstützen können“, so der Vorsitzende eines türkischen Elternvereins (1).

Welche Einstellungen die Eltern von Migrantenkindern zu Bildung und Kultur haben, wissen wir nicht. Und wir wissen auch nicht, welche Werte und Einstellungen die Migrantenkinder zuhause vermittelt bekommen. Aber die Anwohner des Linzer Lenaupark-Viertels können es vermuten, wenn sie aus ihren Fenstern schauen. Dann können sie nachgestellte Exekutions-Szenen durch junge Migranten beobachten: ein Jugendlicher kniet mit den Armen am Rücken auf dem Boden, ein anderer hält ihm eine Pistole in den Nacken (2). Ein Szenario, wie man es auch aus IS-Videos kennt. Natürlich ist die Waffe nicht echt und es wird niemand umgebracht.
Aber Kriminalpsychologen sind alarmiert: „Derartige Reinszenierungen von Tötungen tragen dazu bei, die Hemmschwelle zu senken“, so ein Experte. Er verweist auf entsprechende Untersuchungen eines amerikanischen Militärpsychologen: „Je öfter so etwas nachgespielt wird, desto größer war bei den Probanden die Enthemmung“ (2).

Hier stellt sich die Frage, woher die Jugendlichen die Szenen haben und was sie dazu bringt, diese nachzustellen. Vielleicht kennen sie die Szenen aus dem Internet, aus Erzählungen oder vielleicht haben sie sie aber auch selbst live erlebt. In jedem Fall haben sie aber offensichtlich das Bedürfnis, diese nachzustellen und sich damit in die Akteure zu versetzen und sich mit diesen zu identifizieren. Eine Antwort könnte ein Bericht des Bundeskriminalamtes geben. Danach soll der Tunesier Bilel A. – Freund des Weihnachtsmarkt-Attentäters Anis Amri, der in Deutschland unter zwölf Alias-Identitäten lebte und durch Diebstähle, Rauschgiftdelikte und Sozialhilfebetrug aufgefallen war – in einer Berliner Flüchtlingsunterkunft mit Kindern Hinrichtungen durch die Terrormiliz Islamischer Staat (IS) nachgestellt haben (3).

Wenn bereits Kinder die Hinrichtung von Gegnern oder Ungläubigen als erstrebenswertes Lebensziel vermittelt wird, ist es nachvollziehbar, dass diese als Jugendliche die entsprechenden Szenarien zur Übung nachstellen, um sie dann als Erwachsene zur Realität werden zu lassen.

Ihr Rainer Rahn
Landtagsabgeordneter

(1) https://www.nachrichten.at/oberoesterreich/linz/Lernschwache-Migranten-in-Schule-br-Da-gehoert-das-System-geaendert;art66,299607
(2) https://www.krone.at/2037856
(3) https://www.rbb24.de/politik/beitrag/2019/02/amri-freund-bilel-a-berlin-hinrichtungen-kinder.html

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