Mit „Ortskräften“ aus Afghanistan evakuiert: Abgeschobener Kinderschänder bald wieder auf freiem Fuß im Deutschland

Guten Morgen liebe Hessen,

Unter dem – bislang unbekannten – Begriff „Ortskräfte“ wird eine weitere Einwanderungswelle nach Deutschland losgetreten. Mit dem Begriff „Ortskräfte“ wurden ursprünglich Afghanen bezeichnet, die während des 20 Jahre dauernden Militäreinsatzes im Dienst der Bundeswehr tätig waren – etwa als Dolmetscher oder Vermittler zu den lokalen Behörden. Die Zahl dieser Kräfte wurde noch vor wenigen Monaten mit etwa 500 angegeben. Inzwischen ist von mehreren tausend bis über zehntausend die Rede. Hinzu kommen deren Familienangehörige – im Einzelfall eine zweistellige Anzahl weiterer Personen. Die Kanzlerkandidatin der Grünen sprach von 50.000 Personen, der Bundesaußenminister von bis zu 70.000. Die bislang höchste – und wohl auch realistische – Zahl nannte der Innenminister: 5 Millionen – alleine aus Afghanistan (1). Hinzu kommt eine nicht bekannte Anzahl weiterer Migranten aus anderen Ländern und Regionen, v.a. aus Syrien und Afrika. Ziel der Meisten dürfte die EU sein – und dort speziell die Bundesrepublik, da dort die bedingungslose Einreise (auch ohne Papiere) gewährleistet ist und die Sozialleistungen am höchsten. Hinzu kommt, dass dort für die meisten Nationalitäten bereits eine umfangreiche Community vorhanden ist (alleine mehrere 100.000 Afghanen). Das erspart zum einen das lästige Erlernen der deutschen Sprache und garantiert zum anderen ein Leben im gewohnten kulturellen Umfeld.

In den Flugzeugen, die über Taschkent nach Deutschland flogen, befanden sich nur wenige sog. „Ortskräfte“, die für Deutschland und die Bundeswehr gearbeitet hatten, sondern meist diejenigen, die stark genug waren, bis zu den Flugzeugen zu kommen (also junge, kräftige Männer). Unter ihnen befanden sich auch schwerste Straftäter, die bereits aus Deutschland abgeschoben worden waren. Die BILD-Zeitung meldete: „Bundesregierung flog Kinderschänder nach Deutschland! – über 200 Menschen ohne Papiere zu uns gereist“. Der Bundesinnenminister warnt vor Kriminellen und „schweren Kalibern“, die nicht mehr abgeschoben werden können (1).

Unter den nach Deutschland „geretteten“ und „besonders schutzbedürftigen“ Personen: Sardar Mohammed M., der in Deutschland wegen des sexuellen Missbrauchs von Kindern zu acht Jahren und drei Monaten Haft verurteilt wurde. Anfang 2019 wurde er nach Afghanistan abgeschoben – jetzt ist er wieder zurück. Von seiner Haft muss er noch 6 Monate absitzen, dann kommt er frei – obwohl von ihm nach Angaben der zuständigen Behörden eine „Wiederholungsgefahr“ ausgeht. Zurück in Deutschland sind auch Khwahja Rashed S., verurteilt zu zweieihalb Jahren wegen gefährlicher Körperverletzung, Omed F., verurteilt wegen sexueller Nötigung und Vergewaltigung und Khwaja Obaidullah A., verurteilt wegen Drogenhandel, Körperverletzung, Hausfriedensbruch. Alle haben ihre Strafe vollständig oder fast vollständig abgesessen und können sich zukünftig in Deutschland frei bewegen (1).

Der Staatssekretär im Innenministerium – Stephan Mayer – forderte, vor der Einreise nach Deutschland Sicherheitsüberprüfungen vorzunehmen, damit keine Straf- oder Intensivtäter oder Gefährder nach Deutschland einreisen. Warum er diese Forderung gegenüber der BILD-Zeitung äußert und nicht seinem Minister oder der Kanzlerin vorträgt, bleibt sein Geheimnis (1).

Ihr Rainer Rahn
Landtagsabgeordneter

(1) https://www.bild.de/politik/ausland/politik-ausland/aus-kabul-bundesregierung-flog-kinderschaender-nach-deutschland-77578434.bild.html#remId=1700413916075782778%25252525253FjsRedirect

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