Nach Merkels Gruselkabinett: Minister:innen der Ampel-Koalition

Guten Morgen liebe Hessen,

Wer die Regierung Merkel als Gruselkabinett empfand, wird zukünftig noch mehr ins Gruseln kommen. Denn vor einigen Tagen wurden einige Personalien der neuen Bundesregierung bekannt. Teilweise wurden Personen genannt, die bislang völlig unbekannt – und damit zumindest nicht negativ aufgefallen – waren, teilweise aber auch solche, die seit Jahrzehnten bekannt sind. Besondere Aufmerksamkeit erregte die Riege der zukünftigen grünen Minister – darunter immerhin zwei Männer. Robert Habeck soll für Wirtschaft und Klima zuständig sein, Cem Özdemir für Landwirtschaft und Cannabis. Die gute Nachricht dabei: Anton Hofreiter wird nicht ins Kabinett wechseln. Umweltministerin wird Steffi Lemke, Familienministerin die rheinland-pfälzische Landtagsabgeordnete Anne Spiegel. Beide sind bislang nur wenig aufgefallen – ganz im Gegensatz zur zukünftigen Chefin des Auswärtigen Amtes: Annalena Baerbock, krachend gescheiterte Kanzlerinnenkandidatin. Annalena hat kürzlich ihr Buch komplett zurückgezogen, da die darin enthaltenen Plagiate so zahlreich sind, dass das Werk irreparabel ist.

In früheren Zeiten wurde das Außenamt in der Regel von bedeutenden Staatsmännern geleitet, u.a. von Walther Rathenau und Gustav Stresemann, von Konrad Adenauer, Willy Brandt und Dietrich Genscher. Das ist lange vorbei. Der Abstieg fing 1998 mit der Ernennung Joschka Fischers an, der als Schul- und Berufsausbildungsabbrecher im Auswärtigen Amt nicht einmal hätte Bürobote werden können. Seine Nachfolger erreichten mit Sigmar Gabriel einen vorläufigen Tiefpunkt des Amtes, der aber mit Heiko Maas wohl noch nicht erreicht sein dürfte. Denn seine Nachfolgerin heißt Annalena Baerbock. Sie wird die erste Frau im Amt sein, womit ihre Qualifikation bereits vollständig beschrieben ist. Zahlreiche Staatschefs, die Heiko Maas zumindest noch als Mann einen gewissen Restrespekt entgegenbrachten, werden Annalena kaum ernst nehmen und sicher nicht als gleichberechtigte Gesprächspartnerin ansehen – vor allem Russland und China nicht, zumal Baerbock „Klima-Außenpolitik“ machen möchte (1).

Dabei ist Baerbock nicht einmal die schlimmste Personalie der Grünen. Denn als Staatsministerin für Kultur und Medien ist Claudia Roth vorgesehen, bisher Vizepräsidentin des Bundestages. Da wäre manch einem doch Katrin Göring-Eckardt als Ministerin für irgendwas lieber gewesen. Claudia Roth ist ein „grünes Urgestein“, studierte Theaterwissenschaften (ohne Abschluss) und arbeitete als Dramaturgin sowie als Managerin der Rockband „Ton Steine Scherben“. Nachdem sie dort gescheitert war, rettete sie sich über ihre Partei zunächst ins EU-Parlament und anschließend in den Bundestag. Die „meist farbenfroh gekleidete Augsburgerin ist für emotionale Auftritte bekannt“. Angesichts dieser Besetzung wird sich der eine oder andere insgeheim einen dauerhaften Lockdown wünschen, damit der Kulturbetrieb von Entscheidungen Claudia Roths verschont bleibt.

Ihr Rainer Rahn

Landtagsabgeordneter

(1) https://www.focus.de/politik/ausland/gastbeitrag-von-thomas-jaeger-baerbock-als-aussenministerin-ihr-gruenes-weltbild-muss-sie-unbedingt-vergessen_id_24466000.html

(2) https://epaper.fnp.de/webreader-v3/index.html#/471824/2-3

Weitere interessante Beiträge

Cookies helfen uns bei der Bereitstellung unserer Inhalte und Dienste. Durch die weitere Nutzung der Website stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Mehr erfahren