Natürlich sind nicht alle Asylbewerber kriminell. Aber jeder Einzelfall ist einer zu viel und sie wären vermeidbar, wenn Täter gar nicht einreisen könnten.

Guten Morgen liebe Hessen,

Mordprozesse sind für Journalisten immer von besonderem Interesse. Mit einem möglichst farbigen Bericht wird das Interesse zahlreicher Leser geweckt. Und da gilt: je grausamer die Tat, desto besser lässt sich der Bericht vermarkten. Eine Tötung mit einem gezielten Schuss mit nur geringem Blutverlust ist da eher langweilig. Messermorde sind da wesentlich interessanter, insbesondere dann, wenn mehrfach zugestochen wurde und der Blutverlust entsprechend groß ist.

Wer regelmäßig Zeitungen liest, hat auch nicht den Eindruck, dass entsprechende Berichte selten sind. Im Gegenteil: man liest sie viel zu häufig. Und es fällt auf, dass auch immer wieder abgelehnte Asylbewerber als Tatverdächtige genannt werden – mithin also Personen, die sich eigentlich überhaupt nicht in diesem Land aufhalten dürften. So etwa der 28-jährige Tunesier Ahmed T., der vor dem Landgericht Mainz gestanden hat, im März die 21-jährige Syndia getötet zu haben. Der Asylantrag von Ahmed T. war abgelehnt worden, er selbst stand kurz vor der Abschiebung nach Tunesien. Seine Freundin – das Tatopfer – wollte aber offensichtlich nicht mit ihm in seine Heimat. Ob er sie deshalb attackierte, ist unklar. Aber in jedem Fall stach er mit einem Messer mehrfach von hinten auf sie ein.

Sie starb noch am Tatort. Ahmed T. kann sich die Tat nicht erklären. Es habe auch keinen Grund gegeben, Syndia umzubringen. Er sei wütend und in einem Fieber gewesen, sagte der Tatverdächtige vor Gericht (1). Wütend und in einem Fieber – für manche Grund genug, jemanden umzubringen.
Immerhin war er geständig. Andere Tatverdächtige sind das nicht. Wie z.B. Mohammad A. (24) aus Afghanistan. Der steht vor Gericht, weil er dringend tatverdächtig ist, die 87-jährige Ursula P. aus Jena „mit massiver Gewalt“ ermordet zu haben, um „ungehindert auf ihr Vermögen zugreifen zu können“. Die Leiche wurde erst Tage später im Keller ihres Hauses gefunden – mit zahllosen Verletzungsspuren. Mohammad A. besitzt weder einen Schul- noch einen Berufsabschluss. Er kam 2011 nach Deutschland und lebte von staatlicher Unterstützung. In seiner Freizeit suchte er den Kontakt zu älteren Damen aus seiner Nachbarschaft, um sie mit rührseligen Geschichten dazu zu bewegen, ihm Geldbeträge zu überlassen (2).

Natürlich sind nicht alle Asylbewerber kriminell – und nur wenige schwerkriminell mit einem Tötungsdelikt auf dem Konto. Aber jeder Einzelfall ist einer zu viel. Und die meisten wären vermeidbar gewesen, wenn die Zuwanderung nach geltendem Recht verlaufen würde. Denn dann wären viele der Täter überhaupt nicht eingereist.

Ihr Rainer Rahn
Landtagsabgeordneter

(1) https://www.bild.de/regional/frankfurt/frankfurt-aktuell/mainz-ahmed-t-29-cynthia-21-im-bett-von-hinten-erstochen-65489700.bild.html
(2) https://www.focus.de/politik/gerichte-in-deutschland/angeklagter-bleibt-voellig-kuehl-bittere-traenen-im-gericht-mohammad-a-ignoriert-foto-der-ermordeten-rentnerin-87_id_11257230.html

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