Noch ganz bei Sinnen? Linke wollen selbst härteste Drogen legalisieren

Guten Morgen liebe Hessen,

Linke und bunte Parteien fordern seit langem die Freigabe von Drogen. Das betrifft aber inzwischen nicht nur scheinbar und fälschlicherweise als harmlose Drogen bezeichnete Substanzen wie Cannabis, sondern auch harte Drogen und nach derzeitigem Recht – aus gutem Grund – nicht verschreibungsfähige Substanzen. So forderte die Partei die Linke kürzlich die kontrollierte Abgabe von Crystal Meth (Methamphetamin). Die Substanz ist seit langem bekannt und wurde im Zweiten Weltkrieg zur Leistungssteigerung unter der Bezeichnung „Pervitin“ („Panzerschokolade“) eingesetzt. Seit den achtziger Jahren darf das Präparat in Deutschland nicht mehr eingesetzt werden. Eine Anwendung erfolgt nur noch als illegale Droge.

Methamphetamin unterdrückt Müdigkeit, Hungergefühl und Schmerz. Es verleiht kurzzeitig Selbstvertrauen, ein Gefühl der Stärke. Zu den Nebenwirkungen gehören Persönlichkeitsveränderungen, Psychosen und Paranoia. Eine häufige Einnahme führt zu Gewöhnung und schleichendem Wirkungsverlust, der oft eine Dosissteigerung zur Erzielung der ursprünglichen Wirkung nach sich zieht. Methamphetamin hat ein hohes Suchtpotential und kann sehr schnell zu einer psychischen Abhängigkeit führen.

Das scheint die Fraktion Die Linke im Bundestag nicht zu stören. Sie fordert die kontrollierte Abgabe an Süchtige. Begründung: „Es ist höchste Zeit, den Druck bei der Verfolgung von Drogenkonsumierenden zu senken und ein grundsätzliches Umdenken einzuleiten“. Weiterhin beantragt die Fraktion, den Erwerb und Besitz geringer Mengen anderer harter Drogen – wie Morphin, Amphetamin, Ecstasy, Kokain, LSD oder Heroin – nicht mehr strafrechtlich zu verfolgen. Drogenkonsumenten sollten „konsequent vor Strafverfolgung geschützt werden“. Dabei beobachten die Behörden seit Jahren zunehmende Ermittlungszahlen im Zusammenhang mit Crystal Meth. So stieg die Zahl der Crystal-Meth-Delikte im Jahr 2020 im Vergleich zum Vorjahr um 19 Prozent auf fast 12.000 Fälle (1).

Dabei löst die Legalisierung von Drogen das Konsumentenproblem natürlich nicht. Im Gegenteil: wenn bestimmte Personengruppen die Droge legal erhalten können, fallen diese für den Drogenhandel weg. Der wird sich dann selbstverständlich auf andere Konsumentengruppen konzentrieren, d.h. Neukonsumenten und vor allem Kinder und Jugendliche. Soweit denken die Linken aber nicht – oder es ist ihnen einfach egal.

Ihr Rainer Rahn
Landtagsabgeordneter

(1) https://jungefreiheit.de/politik/deutschland/2022/crystal-meth-linke/

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