Rückfall in die 50er Jahre? Ist heute wirklich Alles besser als damals?

Guten Morgen liebe Hessen,

„Rückfall in die 50er Jahre“ – so wird die Politik der AfD häufig bezeichnet und soll damit negativ dargestellt werden (1). Doch blicken wir einfach zurück in die 50er Jahre – war tatsächlich alles schlechter? Und was war damals anders als heute?

Fangen wir bei der Regierung an: in den 50ern war Angela Merkel noch in der DDR eingesperrt. Alleine das wäre ein Grund, in diese Zeit zurückzukehren. Aber sicher nicht der einzige. Auf welche Errungenschaften, die wir heute haben, mussten wir in den 50ern verzichten?

Es gab damals kaum Moscheen in Deutschland und keine einzige Shisha-Bar. Weihnachtsmärkte wurden noch so bezeichnet und mussten nicht durch schwerbewaffnete Polizisten und Merkel-Poller geschützt werden. Es gab keine Angriffe auf Rettungskräfte und Krankenhauspersonal und Polizeibeamte wurden allgemein respektiert. Es gab praktisch keine Messer-Attacken, in Freibädern wurden Frauen nicht belästigt und das Personal nicht attackiert. In Behörden mussten die Mitarbeiter nicht durch Security geschützt werden und es gab keine türkischen Hochzeitskorsos.

Es gab nur ein TV-Programm, das war in schwarz-weiß, aber dafür mit objektiver Berichterstattung und niveauvollen Berichten. Zeitungen gab es natürlich auch schon in den 50ern, aber keine Schlagzeilen wie: „Messer-Attacke in Lübecker Linienbus“, „strenggläubiger Vater erwürgt Tochter“, „Iraker ersticht die Mutter seiner 5 Kinder“, „Mann zündet Ehefrau an“, „Mann schleift Frau hinter Auto her“, „polizeibekannt Salafist ermordet 4-fache Mutter“ oder „Afrikaner tötet seine Töchter (3, 6)“.

A propos: Kaum ein Afrikaner hatte den Wunsch, nach Europa zu kommen. Wozu auch: 1950 gab es in Afrika 220 Mio Einwohner – heute sind es mehr als fünfmal so viel. Die meisten Länder waren damals zwar noch Kolonien, aber dafür war die Infrastruktur intakt, die Verwaltung funktionsfähig und die Regierungen nicht korrupt. Kaum jemand musste hungern, Brot für die Welt wurde 1959 gegründet, die Welthungerhilfe 1962.

Niemand kannte die Begriffe „Umwelt“, „Umweltschutz“, „Nachhaltigkeit“ oder „Klimawandel“. Aber man benötigte die auch nicht: gegessen wurde das, was man im Laden oder beim Bauern bekam: in jedem Fall regional und saisonal – keine Tomaten aus Spanien oder Äpfel aus Neuseeland (frisch eingeflogen) und nur selten Kaffee oder Tee. Kleidung wurde vererbt oder von den Älteren auf die Jüngeren weitergereicht und nur dann eingekauft, wenn sie nur noch als Putzlappen zu verwenden war (Altkleidersammlung oder –container gab es nicht). Niemand ging „shoppen“ und eingekauft wurde nur, wenn man etwas tatsächlich benötigte, nicht aber um ein Erlebnis zu haben. Es gab keine Plastiktüten, das Eingekaufte wurde in der mitgebrachten Tasche verstaut. Milch gab es nicht im Papier- oder Plastikbehälter, sondern wurde direkt in die Milchkanne abgefüllt und Bierkästen wurden aus (echtem) Holz hergestellt.

Weggeworfen wurde praktisch nichts, es gab Lumpen- und Altmetallsammler, die alles wiederverwerteten (den Begriff Recycling kannte man damals noch nicht). Nur wenige Privilegierte besaßen ein Auto, fast alle bewegten sich zu Fuß, mit dem Fahrrad oder öffentlichen Verkehrsmitteln fort. Den Urlaub verbrachte man zuhause oder bei Verwandten und dorthin fuhr man mit der Bahn. Flugreisen waren praktisch unbekannt und niemand wäre auf die Idee gekommen, zu einem Disco-Besuch nach Mallorca oder für ein Wochenende nach New York zu reisen.

In den 50er Jahren betrug der CO2-Ausstoss pro Kopf nur ein Bruchteil dessen, was heute jeder produziert. Würden wir nur in einigen Bereichen so leben wie in der 50ern, gäbe es viele Probleme nicht – und vor allem keine CO2- und Klimadiskussion.

Ihr Rainer Rahn
Landtagsabgeordneter

(1) https://www.news4teachers.de/2016/03/rueckfall-in-die-50er-jahre-die-aktion-humane-schule-warnt-vor-der-bildungspolitik-der-afd/

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