SPD macht sich endgültig überflüssig: SPD-Politikerin findet es nicht richtig, „Sorgen und Nöte der Bevölkerung“ ernst zu nehmen

Guten Morgen liebe Hessen,

Wenn es noch eines Beweises bedurft hätte, dass sich die SPD überflüssig gemacht hat, hier ist er: in Person der Schatzmeisterin der SPD Wustermark, Elfriede „Elfie“ Handrick. Die Genossin kürzlich im heute-Journal: „Ich finde es auch nicht richtig, dass man da immer die Sorgen und Nöte der Bevölkerung ernst nehmen muss. Was haben die denn für Sorgen und Nöte? Ich versteh’ das nicht, ich kann das nicht verstehen“ (1).

Das ist eine deutliche Antwort. Die SPD vertritt also die Auffassung, dass man die Sorgen und Nöte der Bevölkerung nicht ernst nehmen muss. Genau das war die Motivation von August Bebel und Wilhelm Liebknecht für die Gründung der SPD – die Sorgen und Nöte der Menschen. Aber das ist 150 Jahre her und längst vergessen.

Man würde die SPD-Genossin gerne fragen, warum sie dann in die Politik gegangen ist, wenn sie die Sorgen und Nöte der Bevölkerung nicht interessiert. Aber wahrscheinlich weiß sie es selbst nicht. Vielleicht hat ihr auch niemand gesagt, dass die Bevölkerung, von der sie spricht, auch ihre Wähler umfasst, deren Interessen sie eigentlich vertreten sollte. Aber vermutlich wäre sie auch damit intellektuell überfordert.

Das zeigt schon ihre Frage: „Was haben die denn für Sorgen und Nöte? Ich versteh das nicht“. Wir verstehen das schon – und viele andere auch. Wo soll man da mit der Aufzählung anfangen? Die Bevölkerung sorgt sich – vor allem auch in ihrem Bundesland – um die wirtschaftliche Situation und die Arbeitsplätze. Sie sorgt sich angesichts der Zinsentwicklung um ihr Erspartes. Sie sorgt sich um ihre Altersversorgung. Sie sorgt sich um die Infrastruktur in ihrem Land: Straßen, öffentlicher Nahverkehr, Schulen, Krankenhäuser etc. Sie sorgt sich um die Bildung ihrer Kinder (Sexualpraktiken und Koran statt Deutsch und Mathematik). Sie sorgt sich um ihre Finanzen angesichts immer höherer Steuer- und Abgabenbelastung. Sie sorgt sich um bezahlbaren Wohnraum. Sie sorgt sich um den Naturschutz (alles das hätte die Genossin auch in ihrem eigenen Wahlprogramm nachlesen können).

Die Bevölkerung sorgt sich vor allem aber auch um ihre Sicherheit. Auch wer bislang selbst noch nicht betroffen war, liest die Zeitungen. Und dabei reicht es, die Schlagzeilen zu überfliegen: „Berlin: Tote, Verletzte – LKW rast in Weihnachtsmarkt“, „Mann schleift Frau hinter Auto her“, „polizeibekannter Salafist ermordet 4-fache Mutter“, „Stuttgart: Afghane verprügelt Schwester mit Baseballschläger“, „Frankfurter Hauptbahnhof – Eritreer stößt Mutter mit Kind vor Zug“, „Mann auf der Straße mit Schwert erstochen“ usw.

Die Bevölkerung hat viele Sorgen und Nöte – und die meisten sind berechtigt. Und Aufgabe der Politiker ist es, genau diese Sorgen und Nöte aufzunehmen und Lösungen zu finden. Dazu ist die SPD nicht bereit. Jetzt hat sie es erstmals in aller Deutlichkeit auch formuliert: „Ich finde es auch nicht richtig, dass man da immer die Sorgen und Nöte der Bevölkerung ernst nehmen muss. Was haben die denn für Sorgen und Nöte?“

Bislang hatte selbst der eine oder andere AfD-Wähler Mitleid mit der SPD auf ihrem Weg in die Bedeutungslosigkeit. Das dürfte sich zukünftig ändern.

Ihr Rainer Rahn
Landtagsabgeordneter

(1) https://www.deutschland-kurier.org/landtagswahl-brandenburg-spd-genossin-macht-sich-ueber-sorgen-der-menschen-lustig/

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