Statt messerfreie Zonen: Messerstecherfreie Zonen!

Guten Morgen liebe Hessen,

auf Initiative der Länder Bremen und Niedersachsen wird sich der Bundestag am kommenden Freitag mit der Änderung des Waffengesetzes befassen. In einem Gesetzentwurf (Drucksache 207/19) [1] heisst es:

„Angriffe mit Messern oder mit Waffen werden weiterhin in hoher Zahl verübt. Sie sind besonders gefährlich und beeinträchtigen das Sicherheitsgefühl der Bevölkerung“

Um dem gerecht zu werden, soll die Verordnungsermächtigung der Länder zur Einrichtung von Waffenverbotszonen über kriminalitätsbelastete Orte auch auf andere Orte erweitert werden dürfen, an denen sich viele Menschen aufhalten.

Erneut wird hier nur Symptompolitik betrieben, die vollkommen am eigentlichen Problem vorbeiläuft. Ein Messer ist prinzipiell ein ungefährlicher Gegenstand, der z.B. dazu dient, Essen zu zerkleinern oder einen Teppichboden zurecht zu schneiden. Erst in der Hand eines Kriminellen wird aus dem Messer eine Waffe und eine Bedrohung für andere Menschen.

Dabei haben Kriminelle gemeinsam, dass sie sich im Moment Ihrer Tat eben nicht an Recht und Ordnung halten – gerade also nicht rechtstreu sind.

Wer also einen anderen Menschen verletzten möchte, setzt sich entweder über eine entsprechende Verbotszone hinweg und führt trotz Einschränkung das Messer mit sich. Oder er benutzt für seine kriminellen Handlungen andere Alltagsgegenstände wie eine Flasche – wie zuletzt in Magdeburg [2] oder nutzt ein Fahrzeug, wie beim Terroranschlag am Breitscheitplatz.

Entsprechende Alltagsgegenstände zu verbieten, die in der Hand der falschen Menschen gefährlich werden können, ist unpraktikabel und realitätsfern.

In einer Pressemitteilung von HR-Info vom 26.Januar 2018 hieß es: „Der Kriminologe Christian Pfeiffer hatte kürzlich in einem Gutachten für das Bundesfamilienministerium festgestellt, dass die Zunahme der Gewaltkriminalität in Niedersachsen zu 90 Prozent mit der Flüchtlingszuwanderung zu erklären sei.“

Die logische Konsequenz sollte doch dann sein, nicht die Messer zu verbieten, sondern die Einreise von Messerstechern zu verhindern. Und selbstverständlich Zugereiste, die als Messerstecher aufgefallen sind, sofort und ausnahmslos abzuschieben.

Ihr Rainer Rahn

Landtagsabgeordneter

[1] https://www.bundesrat.de/drs.html?id=207-19

[2] https://www.rainer-rahn.de/zwei-einzelfaelle-an-einem-abend-polizei-laesst-brutalen-afrikaner-laufen-der-sticht-sofort-wieder-zu/

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