STEINMEIERS WEIHNACHTSANSPRACHE: Kein Wort zu sog. Einzelfällen Schutzsuchender, sondern lieber „Kampf gegen Rechts!“

Guten Morgen liebe Hessen,

Früher war die Zeitungslektüre an Weihnachten ausgesprochen langweilig. Die Schlagzeilen betrafen die Weihnachtsansprache des Bundespräsidenten, Zimmerbrände durch Weihnachtsbäume und Lebensmittelvergiftungen. Inzwischen hat sich das „drastisch“ geändert, wie die Grünen-Politiker Katrin Göring-Eckardt zutreffend prophezeite. So berichteten die Medien, dass an Heiligabend in Nürnberg ein Mann einen anderen Mann vor eine einfahrende U-Bahn gestoßen hatte, der dabei lebensgefährlich verletzt wurde (1). Weitere Angaben zu Täter und Opfer gab es zunächst nicht, waren aber auch eigentlich nicht erforderlich. Viele Leser haben sich selbstverständlich gefragt, wer der Täter war: Syrer, Iraker oder Afghane – vielleicht aber auch Schwarzafrikaner. Die Lösung kam einen Tag später in der WELT: „Täter und Opfer waren Iraker“. Die beiden Männer hatten zuvor gestritten, die Ursache des Streits war jedoch unklar (2). Auch hier bedarf es keiner besonderen Phantasie, sich den Grund auszumalen: vermutlich hat der eine den anderen „beleidigt“ oder es gab Streit über die Auslegung religiöser Bestimmungen.

Wie immer wurde von den Medien über den „Vorfall“ zunächst sehr zurückhaltend und rücksichtsvoll berichtet – vermutlich, um die Bevölkerung gerade an Weihnachten nicht zu beunruhigen. So schrieb der Spiegel: „Der Mann hatte den Angaben zufolge mit einem 32-Jährigen gestritten. Es kam zu einer Rangelei, dabei fiel der 33-Jährige ins Gleisbett und wurde unter einem Triebwagen eingeklemmt. Die Feuerwehr befreite den Mann, danach wurde er in ein Krankenhaus gebracht“ (3). Der unbefangene Leser muss bei diesen Zeilen an einen banalen Streit denken, bei dem einer der beiden Kontrahenten zufällig auf das Gleis gestürzt ist, auf dem ebenso zufällig gerade ein Zug einfuhr. Ein tragischer Unglücksfall also.

Am ersten Weihnachtsfeiertag ein weiterer „Vorfall“, diesmal in Idstein. Ein 31-Jähriger griff seine 26-jährige Ehefrau mit einem Messer an und verletzte sie tödlich. Auch hier erscheint vor dem geistigen Auge der meisten Leser sofort ein Täter aus dem orientalischen Kulturkreis, in dem diese Art der „Konfliktlösung“ weit verbreitet ist. Und wer dieses vermutet, liegt richtig: „Täter und Opfer sollen afghanische Staatsangehörige sein“ (4).

Über Vorfälle dieser Art liest man seit einiger Zeit immer wieder in der Presse. Im vergangenen Jahr gab es nicht wenige Fälle von „Schubsern“ an Bahnsteigen oder Messerangriffen mit tödlichem Ausgang. Eigentlich Grund genug, dies in einer Weihnachtsansprache zu thematisieren. Nicht jedoch für den derzeit amtierenden Bundespräsidenten. Der betonte in seiner Ansprache, dass sich bei ihm der Anschlag auf eine Synagoge in Halle „tief eingeprägt“ hat (4). Die zahlreichen Messer- und Bahnsteigattentate haben sich auf ihn wohl weniger tief eingeprägt – jedenfalls erwähnt er sie mit keinem Wort. Und so fordert er alle Bürger auf, aufzustehen und dagegenzuhalten, „wenn im Bus Schwächere angepöbelt werden; wenn jemand, der anders aussieht, beleidigt wird; wenn auf dem Schulhof, in der Kneipe rassistische Sprüche fallen“ (5).

Wozu er die Bürger nicht auffordert: aufzustehen gegen illegale Einwanderung, gegen Einwanderung von Kriminellen und Terroristen.

Ihr Rainer Rahn
Landtagsabgeordneter

(1) https://www.bild.de/news/2019/news/nuernberg-mann-32-vor-fahrende-u-bahn-geschubst-lebensgefahr-66917986.bild.html
(2) https://www.welt.de/vermischtes/article204570108/Nuernberger-Hauptbahnhof-Mann-stoesst-33-Jaehrigen-nach-Streit-vor-einfahrende-U-Bahn.html
(3) https://www.spiegel.de/panorama/justiz/nuernberg-mann-vor-u-bahn-geschubst-lebensgefaehrlich-verletzt-a-1302750.html
(4) https://www.bild.de/news/inland/news-inland/leiche-im-hof-mann-31-ersticht-ehefrau-26-festnahme-66922852.bild.html#remId=1599409558683173148
(5) https://www.focus.de/politik/deutschland/sie-stehen-auf-sie-packen-an-weihnachtsansprache-des-praesidenten-steinmeier-nimmt-buerger-in-die-pflicht_id_11493910.html

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