SUSANNA´s MÖRDER ALI B. KEIN EINZELFALL: Pass geht verloren, aber Sozialisation, Religion und Kultur werden sicher nach Deutschland gebracht

Guten Morgen liebe Hessen,

Der eine oder andere erinnert sich noch an Ali Bashar, der im Zuge der Flüchtlingswelle als Mitglied einer zehnköpfigen Familie aus dem Irak nach Deutschland gekommen war – selbstverständlich ohne Ausweispapiere, die auf der Flucht verloren gingen. Alle Mitglieder der Familie stellten im September 2016 Asylanträge, die abgelehnt wurden. Die Klage gegen den Bescheid wurde zwar eingereicht, aber nicht begründet und hätte alleine deshalb abgewiesen werden müssen – wurde sie aber nicht. Ali ermordete im Mai 2018 Susanna F. und flüchtete nach der Tat mit seiner Familie in die irakische Heimat (daher die Bezeichnung „Flüchtling“).

Er wurde jedoch nach Deutschland zurückgeholt und vor Gericht gestellt und im Juli 2019 wegen Modes zu einer lebenslangen Freiheitsstrafe mit der Feststellung der besonderen Schwere der Schuld verurteilt (1). Die vom Gericht bestellte Gutachterin beschrieb den Verurteilten als „egozentrisch, manipulativ und empathielos“, sei „ausgeprägt selbstbezogen“, pflege einen „ausbeuterisch-parasitären Lebensstil“, sei „auf die eigene Bedürfnisbefriedigung fixiert“ und lasse sich „vom Staat alimentieren“ (2).

Der Mord war jedoch nur Ali Bashars schwerste und – bislang – letzte Straftat. Bereits vor dem Mord war er kriminell. Nunmehr verhängte das Landgericht Wiesbaden gegen ihn eine weitere Haftstrafe: sieben Jahren und sechs Monate wegen zweifacher Vergewaltigung eines elfjährigen Mädchens. Laut Anklage hatte Ali Bashar Ende April 2018 ein elfjähriges (!) Mädchen in sein Zimmer in einer Wiesbadener Asylunterkunft gelockt und dort zum Sex gezwungen. Einige Wochen später hatte er zusammen mit einem Asylbewerber aus Afghanistan in einem Wald sexuell missbraucht. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig, weil „seine Verteidiger Revision dagegen eingelegt haben“ (3).

Seine Verteidiger haben Revision eingelegt: offensichtlich hat Ali Bashar mehrere Verteidiger (obwohl die Strafprozessordnung nur einen vorschreibt), die versuchen, eine für ihn günstigere Bestrafung zu erreichen. Hier stellt sich die Frage, wer diese Verteidiger eigentlich bezahlt. Ebenso wie die Kosten des Verfahrens, die nicht unerheblich sein dürften, da zahlreiche Zeugen befragt und mehrere Gutachter beauftragt wurden. Bei der ersten Verurteilung schrieb die BILD-Zeitung: „zudem muss Bashar die Prozesskosten tragen und Susannas Mutter sowie ihrer Schwester jeweils 50.000 Euro Hinterbliebenengeld zahlen“ (1). Auf dieses Geld werden die Hinterbliebenen des Opfers wohl lange warten. Der Mörder wird kaum jemals in der Lage sein, diese Summen aufzubringen, da er vermutlich die nächsten 25 bis 30 Jahre in Haft verbringen wird. Danach wird er entweder in sein Heimatland abgeschoben werden oder – falls nicht – wird er wohl auf Dauer von Transferleistungen leben (falls dann in Deutschland noch jemand da ist, der arbeitet und Steuern zahlt).

Was aber viel wichtiger ist: dieser Fall zeigt – wie so viele andere – die Folgen der Politik der regierenden Parteien: da alle Grenzen offen sind, kann jeder einreisen, auch ohne die eigentlich erforderlichen Papiere wie Pass oder Visum. Während aber Pass und andere Unterlagen regelmäßig auf der Flucht verloren werden, bringen die Zuwanderer eines ganz sicher mit über die Grenze: ihre Sozialisation, ihre Religion und ihre Kultur. Und zur Kultur gehören auch die Regeln des Zusammenlebens in einer Gesellschaft. Und die weichen nicht selten von unseren Regeln deutlich ab. Und die Folge sind dann eben auch multikulturelle Kollateralschäden.

Ihr Rainer Rahn
Landtagsabgeordneter

(1) https://www.bild.de/regional/frankfurt/frankfurt-aktuell/wiesbaden-mordfall-susanna-heute-bekommt-ali-bashar-sein-urteil-63183678.bild.html
(2) Anna-Sophia Lang: Egozentrisch, manipulativ, empathielos, Frankfurter Allgemeine Zeitung, 20. Juni 2019
(3) https://www.faz.net/aktuell/gesellschaft/kriminalitaet/ali-bashar-auch-wegen-vergewaltigung-einer-11-jaehrigen-verurteilt-16461999.html

Weitere interessante Beiträge

Cookies helfen uns bei der Bereitstellung unserer Inhalte und Dienste. Durch die weitere Nutzung der Website stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Mehr erfahren