Susanna´s Mörder Ali B.: Schuld habe Deutschland, weil man da alles machen darf.

Guten Morgen liebe Hessen,

Ali B., Asylbewerber aus dem Irak, steht seit einigen Monaten wegen Mordes an der 14-jährigen Schülerin Susanna F. vor dem Landgericht in Wiesbaden. Jetzt hat die psychiatrische Gutachterin ihre Beurteilung des Angeklagten abgegeben. Sie beschreibt ihn als „faulen und manipulativen Frauenverachter, der immer nur an seinen Vorteil dachte“. Er habe „keine Interessen, die über das eigene Wohlergehen hinausgehen“, sei „ausgeprägt selbstbezogen“ und habe „einen ausbeuterischen und parasitären Lebensstil“. Der Angeklagte sei „seit Kindheitstagen schlicht zu faul für Schule oder Arbeit“, habe sich nie für etwas angestrengt und sich „spät nachts noch von seiner Mutter bekochen lassen“. Dabei habe er permanent nach Mädchen gesucht, mit denen er sexuelle Kontakte haben konnte.

Ursache für dieses Verhalten sei ein problematisches Frauenbild gewesen. Der Angeklagte sei der Auffassung gewesen, in Deutschland könne er mit jedem Mädchen ohne Konsequenzen Sex haben, andererseits dürften sich Frauen nach seiner Auffassung nicht frei bewegen und keine anderen Männer kennen. Den Begriff „Schlampe“ erwähnte er dabei mehrfach. Er habe doch „nur ein Mädchen tot gemacht“, so der Angeklagte.

Der Umgang mit Frauen ist nach Meinung der Gutachterin exemplarisch für das Verhaltensmuster des Angeklagten. Er manipuliere, soweit es ihm Nutzen bringt und sei völlig empathielos. Sein aktuelles Hauptproblem sei nicht etwa die Verarbeitung seiner Tat, sondern seine Haftbedingungen, die nach seiner Auffassung schlecht seien. Es gebe zuwenig TV-Programme, zu wenig Zigaretten und zuwenig Käse und Butter auf dem Brot. Er habe zudem eine deutliche Neigung, andere zu beschuldigen, so z.B. einen Bekannten, mit dem er vor der Tat etwas getrunken habe und natürlich sein Opfer, weil es sich mit ihm eingelassen hat. Und überhaupt Deutschland, weil man da alles machen darf. Der Angeklagte zeigt keinerlei Reue, sondern schiebt Schuld und Verantwortung grundsätzlich auf Dritte (1, 2).

An dieser Stelle muss die Frage gestellt werden, woher diese Einstellung des Angeklagten kommt. Dessen beschriebene Eigenschaften dürften ganz überwiegend das Ergebnis einer Erziehung bzw. externer Einflüsse aus seiner Umgebung seiner Kinder- und Jugendzeit sein. Und die hat er in einem Kulturkreis verbracht, die geprägt ist von der Dominanz des Mannes über die Frau, die keine Gleichberechtigung der Geschlechter kennt, dafür aber Gewaltanwendung zur Aufrechterhaltung einer patriarchalischen Gesellschaftsordnung. Wer in einer solchen Gesellschaftsordnung aufwächst und täglich vermittelt bekommt, dass diese normal und gottgewollt ist, kann sich sicher nur schwer von dieser Vorstellung lösen, wenn er plötzlich in eine andere Umgebung kommt, in der völlig andere Regeln gelten. Vielfach wird dies überhaupt nicht gelingen, selbst wenn der Betreffende sich ehrlich bemüht.

Und damit sind wir beim Thema Integration. Die Integration in eine völlig andere Gesellschaftsordnung erfordert von dem zu Integrierenden, sich von seinen bisherigen Wertevorstellungen völlig zu lösen und andere Werte für sich als verbindlich anzuerkennen, die mit seinen bisherigen nicht vereinbar sind. Es ist verständlich, dass viele damit einfach überfordert sind und eine Integration alleine deshalb scheitern muss. Und so gibt es zahlreiche Beispiele für Migranten, die seit Jahrzehnten in Deutschland leben und dennoch ihre bisherigen Wertevorstellungen beibehalten haben (Stichwort Ehrenmorde).

Dieser Umstand wird immer noch von vielen verantwortlichen Politikern einfach ignoriert. Sie dulden den Import von Wertevorstellungen, die mit unseren nicht kompatibel sind. Und nicht nur das: wenn der Zuwanderer seine abweichenden Wertevorstellungen mit seinem Glauben begründet, geniesst er den besonderen Schutz der Religionsfreiheit. Dann kann er unter diesem Schutz seine Wertevorstellungen sogar dann ausleben, wenn sie den Gesetzen unseres Landes widersprechen. Das führt jedoch auf Dauer nicht zu einer „gelungenen“ Integration, sondern zur Zerstörung unserer Gesellschaft mit ihren auf der Aufklärung beruhenden Werten.

Ihr Rainer Rahn
Landtagsabgeordneter

(1) https://epaper.faz.net//webreader-v3/index.html#/459759/32-33

(2) https://epaper.fr-online.de//webreader-v3/index.html#/459750/64

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