Syrer mit 3 Ehefrauen und 13 Kindern lebt gut und gerne in Deutschland auf Kosten des Steuerzahlers.

Guten Morgen liebe Hessen,

Abboud S. – zur Zeit hauptberuflich Schutzsuchender aus Syrien – hat gut lachen, denn seit Justizministerin Barley (SPD) die Polygamie als Einbürgerungshindernis auf Eis gelegt hat, kann sich der Ehemann von drei Frauen und Vater von 13 Kindern Hoffnung auf eine Einbürgerung in Deutschland machen [1].

Er träumt davon, als Krankenpfleger zu arbeiten. In seiner Heimat wäre das sicher möglich, aber in Deutschland benötigt man in der Regel einen entsprechenden Berufsabschluss, um tätig werden zu können. Es dürfte auch schwierig sein, mit dem Gehalt als Krankenpfleger eine 17-köpfige Familie zu ernähren – selbst alleinstehende Pfleger haben in Großstädten Probleme, mit ihrem Gehalt über die Runden zu kommen. Aber alles das weiß Abboud S. wahrscheinlich nicht.

Er muss es auch nicht wissen. Denn er hat vermutlich schnell gemerkt, dass man in Deutschland überhaupt nicht arbeiten muss, um gut leben zu können. Es gibt Ämter, die alles bezahlen: Wohnung, Essen, Kleidung, Krankenversicherung. Und dann gibt es noch für jedes Kind Geld und ein Taschengeld extra. Und bei vielen Kindern kommen da schon ordentliche Beträge zusammen. Da kann es schon sein, dass man fürs Nichtstun mehr bekommt, als ein Ingenieur oder ein Arzt für einen verantwortungsvollen und anstrengenden 40-Stunden-Job.

Da wird sich Abboud vielleicht überlegen, ob er sich noch eine vierte Frau sucht (soviel erlaubt der Prophet) und weitere Kinder in die Welt setzt. Das einzige Problem: als Syrer hat er nur einen temporären Aufenthaltsstatus und könnte irgendwann abgeschoben werden – jedenfalls theoretisch. Das ist zwar sehr unwahrscheinlich, aber ein Restrisiko bleibt. Und wer weiß – vielleicht kommt irgendwann die AfD an die Regierung und dann könnte es schnell vorbei sein mit dem schönen Leben.

Aber Abboud will gerne Deutscher werden. Dann kann er mit seiner Familie nicht mehr abgeschoben werden und hat unbegrenztes Bleiberecht. Doch da gibt es ein Problem: seine drei Frauen. Die Polygamie ist in Deutschland nicht erlaubt und sogar strafbar – jedenfalls für Deutsche. Für diejenigen, die aus dem Morgenland kommen, gilt das nicht. Die dürfen ihre Frauen behalten. Aber sie können nicht eingebürgert werden, weil die Vielehe eben unseren Gesetzen und unseren Vorstellungen von der Gleichberechtigung widerspricht.

Doch das möchte die SPD jetzt ändern. Die zuständige Justizministerin möchte die Vielehe als Einbürgerungshindernis streichen. Dass das unseren Gesetzen – und auch dem Grundgesetz – widerspricht, interessiert sie offensichtlich nicht. Möglicherweise denkt sie, dass das die einzige oder letzte Möglichkeit ist, neue Wähler für die SPD zu rekrutieren.

Dabei habe ich selbst auch einmal SPD gewählt. Damals waren Gerhard Jahn (SPD) und Hans-Jochen Vogel (SPD) Justizminister. Die hätten sich wohl niemals vorstellen können, wie weit sich ihre Nachfolgerin im Jahr 2019 von den Prinzipien des Rechtsstaates entfernen würde.

Ihr Rainer Rahn

Landtagsabgeordneter

[1] https://www.bild.de/bild-plus/news/inland/news-inland/abboud-will-deutscher-werden-so-lebe-ich-mit-drei-frauen-und-13-kindern-61748700,view=conversionToLogin.bild.html

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