VOM WASSERVERKÄUFER ZUM KRIMINELLEN: Asylbewerber in Deutschland „Nobodys“ am unteren Ende der Skala & ohne Zukunftsperspektive

Guten Morgen liebe Hessen,

Die Grünen-Vorsitzende Katrin Göring Eckardt prophezeite angesichts des (vorläufigen) Höhepunktes der Zuwanderung: „unser Land wird sich ändern, und zwar drastisch – und ich sag euch eins – ich freu mich drauf“ (1). Heute – vier Jahre später – haben wir den vielfachen Beweis, dass ihre Prognose richtig war. Ob ihre freudige Erwartung von anderen geteilt wird, darf jedoch bezweifelt werden. Nicht wenige dürften ihr sogar heftig widersprechen – soweit sie noch sprechen können.

Zum Beispiel die Frauen, die im Dezember vergangenen Jahres im Allgäu Opfer einer Vergewaltigungs-Serie wurden. Der Tatverdächtige Ali A. – ein 26-jähriger Asylbewerber aus Eritrea – wurde nunmehr vom Landgericht Memmingen zu 14 Jahren Freiheitsentzug verurteilt. Zudem muss er 15.000 Euro Schmerzensgeld an seine Opfer zahlen. Das Gericht sah es als erwiesen an, dass der Mann innerhalb weniger Tage drei Frauen vergewaltigt hatte und verurteilte ihn wegen Vergewaltigung, Körperverletzung und sexueller Nötigung. „Weder gutes Zureden, noch körperliche Reaktionen von Angst und Panik, noch massive Gegenwehr gaben dem Angeklagten den Anstand, loszulassen“, so der Richter bei seiner Urteilsverkündung (2, 3).

Der Verurteilte leugnete die Taten, obwohl die Beweise eindeutig waren. Der Eritreer war in armen Verhältnissen aufgewachsen, war laut eigenen Angaben Wasserverkäufer und besuchte nie eine Schule. In Deutschland erhoffte er sich ein besseres Leben (2).

Ein Einzelfall – aber einer von vielen und ein nicht untypischer. Ein Mann ohne Schul- oder Berufsausbildung, der seinen Lebensunterhalt mit dem Verkauf von Wasser verdient – also unproduktiv, sucht ein besseres Leben als in seinem Heimatland Eritrea. Verständlich und nachvollziehbar. Und als Zielland sucht er sich das Land aus, das das beste Angebot macht: Deutschland. In dieses Land kann jeder ungehindert einreisen – ohne Papiere, ohne Identitätskontrolle. Und jeder, der eingereist ist, kann einen Asylantrag stellen – selbst wenn dieser von Anfang an völlig aussichtlos ist. Und bei Ablehnung des Antrages kann er gegen den Bescheid durch alle Instanzen klagen – selbstverständlich mit kompetenter anwaltlicher Hilfe, mit Unterstützung durch Dolmetscher und das alles kostenlos.

Verständlich, dass der Eritreer die Chance ergreift. Was er sich wohl nicht überlegt hat: er ist in einem fremden Land mit einer für ihn völlig fremden Kultur und einem Wirtschaftssystem, das für einen Wasserverkäufer keinen Bedarf hat. In seiner Heimat mag er als Wasserverkäufer vielleicht ein gewisses Ansehen und möglicherweise auch etwas Macht gehabt haben – in Deutschland ist er ein Nobody am unteren Ende der sozialen Skala. Er ist dort zwar untergebracht, bekommt Essen und Trinken und medizinische Versorgung – aber mehr auch nicht. Er hat keine sozialen Kontakte und wenn, nur zu anderen Asylbewerbern, die in derselben Situation sind wie er. Und so wird er sich möglicherweise gefragt haben, ob er nun tatsächlich ein besseres Leben führt: frei von materiellen Sorgen – aber dafür entwurzelt in einem völlig fremden Land.

Ihr Rainer Rahn
Landtagsabgeordneter

(1) https://www.youtube.com/watch?v=I1IXGG_0gcM
(2) https://www.sueddeutsche.de/bayern/memmingen-vergewaltigung-spaziergaengerin-urteil-1.4624845
(3) https://www.bild.de/regional/muenchen/muenchen-aktuell/memmingen-14-jahre-haft-fuer-vergewaltiger-von-spaziergaengerinnen-65074288.bild.html

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