Vorsitzender des Zentralrats der Muslime fordert: Polizisten kulturell besser schulen und sensibilisieren!

Guten Morgen liebe Hessen,

Aiman Mazyek, Vorsitzender des Zentralrats der Muslime in Deutschland (ZMD), ist empört. Das ist er häufiger – und zwar immer dann, wenn er glaubt, die von ihm vertretenen Muslime werden diskriminiert oder benachteiligt. Das sind zwar nur sehr wenige (unter einem Prozent der in Deutschland lebenden Muslime), dafür vertritt er deren Interessen umso massiver.

Diesmal geht es um angebliches „racial profiling“ am Kölner Hauptbahnhof – also ein Agieren von Polizeikräften nach äußerlich erkennbaren Merkmalen, die auf eine bestimmte ethnische Zugehörigkeit, Religion oder nationale Herkunft schließen lassen.

Polizeibeamte hatten etwa zehn junge Muslime am Bahnhof festgehalten und durchsucht, angeblich nur, weil sie „Allahu Akbar“ gerufen hatten. Einer der Männer führte ein Messer mit sich – ansonsten verlief die Durchsuchung ergebnislos. Strafrechtliche Vorwürfe wurden nicht erhoben. Die Männer waren im Alter von 18 bis 28 Jahren und trugen typische islamische Gewänder. Mazyek verlangte von den Polizeibehörden eine Entschuldigung und erwartet, „dass Polizisten kulturell besser geschult und sensibilisiert werden“.

Der Kölner Polizeipräsident wies die Vorwürfe entschieden zurück: „Ich weise die Vorwürfe gegen meine Beamten entschieden zurück, dass ihr Handeln von Rassismus und Fremdenfeindlichkeit geprägt war“. Der Bereich um den Dom und den Hauptbahnhof stehe – aus gutem Grund – im besonderen Focus der Behörden. Hierzu der Polizeipräsident: „Deshalb reagieren wir mit der erforderlichen Konsequenz auf Situationen, die Menschen Angst machen und den Anschein erwecken, dass erhebliche Gefahren drohen“ (1, 2).

Und genau diese Situation ist gegeben, wenn zehn junge islamische Männer an einem stark frequentierten Ort lauf „Allahu Akbar“ rufen. In einer solchen Situation ist die Polizei selbstverständlich verpflichtet, zu überprüfen, ob es sich bei den Männern um harmlose Fastenbrecher oder um Terroristen handelt. Dass in einem solchen Fall nur Muslime in Verdacht geraten, hat mit „racial profiling“ nichts zu tun, sondern einfach damit, dass so gut wie alle Terroranschläge weltweit von Angehörigen der „Religion des Friedens“ begangen werden, aber nie von Katholiken, Buddhisten, Hindus, Konfuzianern oder Mormonen.

Ihr Rainer Rahn
Landtagsabgeordneter

(1) https://www.welt.de/vermischtes/article194817113/Koeln-Polizei-fixiert-Muslime-am-Hauptbahnhof-Zentralrat-ist-empoert.html

(2) https://www.zeit.de/gesellschaft/zeitgeschehen/2019-06/racial-profiling-koeln-hauptbahnhof-zentralrat-muslime-kritik-polizei

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