Wichtigste Frage nach Würzburger Attentat – Seehofer: Warum lebte der junge Mann im Obdachlosenheim?

Guten Morgen liebe Hessen,

Nach dem Messerattentat eines abgelehnten somalischen Asylbewerbers in Würzburg sprach der Bundesinnenminister von einem Fall von „gescheiterter Integration“. Er führte aus: „Wenn ein junger Mann sechs Jahre in einem Obdachlosenheim lebt, ohne dass jemand hinschaut und sich kümmert, dann kann ich mit unserer Politik nicht zufrieden sein, da fehlt es am Bewusstsein“. Der Minister forderte, Bund und Länder müssten „gemeinsam überlegen, ob unsere Integrationsbemühungen verstärkt werden müssen“ (1). Da fragt man sich, was den Innenminister eigentlich verwundert. Wo sollten denn nach seiner Auffassung 2 Millionen Neubürger in einem Land wohnen, in dem Wohnungsmangel herrscht, kaum neue Baugebiete ausgewiesen werden und jeder Bebauungsplan Jahre bis Jahrzehnte zum Beschluss dauert. Selbst einem unbedarften Minister müsste klar sein, dass nicht jeder Schutzsuchende eine Villa am Starnberger See beziehen kann.

Was hat die Bundesregierung eigentlich erwartet, wenn sie hunderttausende ungebildeter junger Männer aus gewaltaffinen Kulturen ins Land lässt, von denen vermutlich die meisten ein besseres Leben mit schöner Wohnung, schnellem Auto und gutbezahltem Job erwartet haben. Und natürlich mit den vier vom Propheten erlaubten Frauen. Und deren Wünsche wohl nur in den seltensten Fällen in Erfüllung gegangen sind. Fast alle dieser jungen Männer dürften auch nach Jahren unter prekären Bedingungen leben: untergebracht in einer Massenunterkunft in einem Land, dessen Sprache sie nicht verstehen und dessen Kultur sie ablehnend gegenüberstehen, ausgestattet mit einem kärglichen Taschengeld und tagtäglich konfrontiert mit dem Wohlstand der ungläubigen Bürger des Landes, die vielfach in schönen Häusern wohnen und mit dem BMW oder Mercedes ins schicke Büro chauffieren. Dies ist eine Situation, die bei vielen der jungen Männer Frust erzeugt und bei dem einen oder anderen eben zum Auslöser einer Bluttat werden kann.

Dagegen forderte der Würzburger Oberbürgermeister: „Wenn wir Menschen mit sehr schwierigen Biografien aufnehmen, ist klar, dass das nicht einfach ist, sie womöglich auch eine Form der Begleitung brauchen. Und wenn wir feststellen, dass einige von ihnen, wie der Täter, der ja gerade erst volljährig war, als er nach Deutschland kam, eben nicht genügend staatlich begleitet worden sind, muss sich das für die Zukunft massiv ändern“ (2). Auch der Oberbürgermeister ist offensichtlich von völligem Realitätsverlust befallen. „Massiv ändern“ würde in diesem Fall bedeuten, dass die staatliche Betreuung von „Schutzsuchenden“, die heute schon viele Milliarden kostet, noch weiter ausgebaut wird

Offensichtlich beschäftigt sich angesichts der brutalen Bluttat, die drei Frauen das Leben gekostet hat, keiner der verantwortlichen Politiker mit der Frage, wie man diese Tat hätte verhindern können und wie man ähnliche Taten zukünftig verhindern kann. Zuwanderer mit fehlender Bleibeperspektive benötigen keine zusätzliche staatliche Begleitung – ausgenommen die schnelle Begleitung in den Abschiebeflieger. Denn eine Gefahr geht meist von solchen „Schutzsuchenden“ aus, deren Asylantrag abgelehnt wurde und die daher von der Ausweisung und Abschiebung bedroht sind. Abgelehnte Asylbewerber sind daher umgehend und ohne Umwege abzuschieben. Besser wäre es jedoch, Personen mit fehlender Bleibeperspektive (sichere Herkunftsstaaten) erst überhaupt nicht ins Land zu lassen.

Ihr Rainer Rahn
Landtagsabgeordneter

(1) https://www.welt.de/politik/deutschland/article232188607/Wuerzburg-Attacke-Seehofer-spricht-von-gescheiterter-Integration.html;

(2) https://www.zeit.de/politik/deutschland/2021-06/messerattacke-wuerzburg-horst-seehofer-integration-obdachlosenheim;

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