Zunahme von Messerangriffen – Täter werden immer jünger

Guten Morgen liebe Hessen,

In Essen hat
sich vor wenigen Tagen ein „Familiendrama“ ereignet. Gegen halb drei in der
Nacht zum 9. August wurde die Polizei in eine Wohnung in einem Mehrfamilienhaus
in Essen-Stehle gerufen. Dort fanden sie einen 19-Jährigen tot in der
elterlichen Wohnung – erstochen mit einem Messer. Dringend tatverdächtig ist
der 15-jährige Bruder des Opfers, der von der Polizei festgenommen wurde (1).
Was genau passiert ist, wissen die Behörden nicht. Nur so viel: der junge Mann
wurde mit „zahlreichen Stichverletzungen“ getötet. Die Eltern der beiden Brüder
und eine Schwester sollen sich zur Tatzeit in der Wohnung aufgehalten haben (2).
Weitere Informationen finden sich in den zahlreichen Berichten nicht,
insbesondere bleibt die Frage nach der Herkunft des Tatverdächtigen unbeantwortet.
Dabei haben sicher einige Leser auch ohne nähere Angaben den Verdacht, dass es
sich bei der Familie, in der sich das „Drama“ ereignet hat, um Angehörige des
orientalischen Kulturkreises handelt. Und richtig: eine Zeitung meldete im
Kleingedruckten, dass in der Wohnung an der Steeler Straßen „mehrere irakische
Familienmitglieder“ lebten (3).

Am Tag zuvor
wurde in Dortmund ein 16-Jähriger bei einem Polizeieinsatz erschossen. Anwohner
einer Jugendhilfe-Einrichtungen auf dem Kirchengelände St. Antonius hatten den
Notruf gewählt, weil dort ein Jugendlicher mit einem Messer agierte (4). Der
Anrufer berichtete, dass auf dem Gelände „ein junger Mann in
besorgniserregender Art und Weise mit einem Messer herumlaufen würde“. Als die
Beamten vor Ort waren, drohte er, sich das Messer in den Bauch zu rammen. Sie
versuchten, den jungen Mann mit einem Teaser kampfunfähig zu machen. Daraufhin
stürzte dieser sich auf die Beamten und attackierte sie mit dem Messer, worauf
diese Schüsse auf ihn abgegeben hatten. Dabei wurde der Angreifer schwer
verletzt. Er wurde daraufhin sofort in eine Klinik gebracht, starb dort jedoch
während der Not-OP (5). Die Herkunft des Angreifers wird in fast allen Medien
verschwiegen. Meist wurde er als „der Junge“, „der 16-Jährige“ oder als
„Dortmunder“ bezeichnet. Nur wenige Journalisten verrieten, dass es sich um
einen Afrikaner aus Senegal handelte.

Die beiden
Fälle zeigen einmal mehr, dass „junge Männer“ zunehmend Messer einsetzen, um
andere anzugreifen oder zu töten. Und dass diese „jungen Männer“ immer jünger
werden – in den beiden aktuellen Fällen 15 bzw. 16 Jahre. Und dass es sich bei
den „jungen Männern“ überdurchschnittlich häufig um Zuwanderer handelt – vor
allem solche aus dem Orient oder Afrika. Warum das so ist, interessiert die
links-grünen Politiker nicht. Dabei liegen die Gründe auf der Hand: in den
Herkunftsregionen der „jungen Männer“ werden Konflikte meist unter
Gewaltanwendung „gelöst“. Und da Schusswaffen nicht oder nur schwer erreichbar sind,
weicht man auf Messer aus. Die sind überall verfügbar und in ihrer Wirkung
vergleichbar. Trifft man an der richtigen Stelle, ist der Gegner innerhalb von
Minuten tot.

Gelegenheiten,
das Messer einzusetzen, gibt es mehr als genug. Denn die „jungen Männer“ aus
dem Orient oder Afrika haben in einem Staat, in dem im Wesentlichen Bildung und
Leistung über den finanziellen und sozialen Status entscheiden, nur sehr
geringe Aufstiegschancen. Das erzeugt Frust, der sich häufig bereits bei
geringsten Anlässen entlädt.

Ihr Rainer
Rahn

Landtagsabgeordneter

(1) https://www1.wdr.de/nachrichten/ruhrgebiet/19-jaehriger-in-essen-steele-vermutlich-von-bruder-getoetet-100.html

(2) https://www.waz.de/staedte/essen/junger-mann-in-essen-getoetet-bruder-15-tatverdaechtig-id236109221.html

(3) https://www.rnd.de/panorama/essen-19-jaehriger-getoetet-15-jahre-alter-bruder-festgenommen-VUH5ESC6XFC7HWC4MWBRGNOCXE.html

(4) https://www1.wdr.de/nachrichten/ruhrgebiet/dortmund-nordstadt-polizei-angriff-jugendlicher-schuss-tod-100.html

(5) https://jungefreiheit.de/politik/deutschland/2022/messerangriff-auf-polizei-beamte-erschiessen-afrikaner/

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